Auch Veteranen auf Mission bei Rock am Pool

Von: pan
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Eschweiler. In den 80er und 90er Jahren war es das Kult-Festival schlechthin: Rock am Pool, in Anlehnung an Rock im Ring. In der vergangenen Jahr ließ die Mobile Jugendarbeit Eschweiler die Veranstaltung im Freibad Dürwiß wieder aufleben. Mit Erfolg. Am kommenden Samstag folgt die Fortsetzung.

Ab 18 Uhr wird auf der Wiese am Dürwisser Freizeitgelände gerockt, was die Verstärker hergeben. Fünf Bands geben auf der Bühne mächtig Gas. Den Schlussakkord setzt die renommierte Cover-Band Metakilla, in Anlehnung an Metallica.

Musiker der ersten Generation

Es war eine mutige Entscheidung, das Festival nach Jahren der Stille wieder zu erwecken. Heute kann man schreiben: eine richtige. Schon jetzt sind viele Karten verkauft, sodass einem Rockspektakel nichts im Wege steht. Am Samstag wird es auch ein Wiedersehen mit Musikern der ersten Generation Rock am Pool geben. Wolfgang „Wahwah” Wynands und Erwin Görres griffen schon 1990 in die Saiten, um den Blues zu predigen. Damals noch als Trio Good Ole Boys. Seit einigen Jahren grooven die beiden mit weiteren Musikern aus der Region als Saturday Night Fish Fry durch die Säle der Region - und sind am Samstag auf der Freibadbühne dabei.

Natürlich meldet sich auch der musikalische Nachwuchs zu Wort. Im Jugendtreff „Check In” erspielten sich The Horrorpuppets und Camarel die beiden Plätze im Line-up des Festivals. Erstgenannten übernehmen den Einheizer, was man durchaus wörtlich nehmen kann, denn bei den Jungs aus Eschweiler gibt es mächtig was auf die Ohren. Freunde der besonders harten Gangart werden auf ihre Kosten kommen.

Camarel ist eher in seichteren Gewässern unterwegs. Die Truppe mit Sängerin Michelle präsentiert eigene rockig-poppige Songs mit englischem Text. Das gefällt den Fans so gut, dass sich Camarel mit den Horrorpuppets beim Cast im Jugendtreff gegen vier andere Formationen durchsetze.

Aus Wetzlar reist Campaign like Clockwork nach Eschweiler, um im Stile von Muse über die Bühne zu rocken. In ihrer Heimatstadt sind die Jungs über den Status eines Geheimtipps bereits weit hinausgewachsen. In Eschweiler geben sie ihr erstes Gastspiel.

Den Abschluss übernimmt dann das Quartett Metakilla, dass nicht nur namentlich den Metal-Größen aus Amerika gleicht. Die Band kopiert nämlich James Hetfield & Co. dermaßen gelungen, dass man bei geschlossenen Augen meinen könnte, Metallica selbst stünde dort auf der Bühne. Fast zwei Stunden lang spielen sich die Jungs durch die Klassiker der Metalszene: „Master of Puppets”, „Seek & Destroy” und viele mehr. Metakilla durfte übrigens als einzige Cover-Band beim legendären Wacken-Festival auftreten. Auch das sagt schon alles über die Qualität der Jungs.

Was Rock am Pool auch besonders macht: Bis 22 Uhr darf man sich ins Wasser des Freibades stürzen. Das Technische Hilfswerk leuchtet die Becken aus, das Personal des Freibades schaut nach dem Rechten. Auch das Deutsche Rote Kreuz in Eschweiler ist am Samstag vor Ort und kümmert sich um alle kleinen Wehwehchen, die hartgesottenen Rockfans so ereilen können.

Karten gibt es noch bis Freitag im Vorverkauf im Jugendamt der Stadt Eschweiler bei Olaf Tümmeler, Zimmer 234 im Rathaus, im Kleinen Gürzenich, Schnellengasse, und bei Ring-Foto, Marktstraße. Im Vorverkauf kosten die Tickets für Schüler 4,50 Euro und für Vollzahler 6,50 Euro. An der Abendkasse sind 6 und 8 Euro zu bezahlen. Einlass ist um 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Die Schirmherrschaft hat der Kulturmanager der Stadt Eschweiler, Max Krieger, selbst erfolgreicher Festival-Organisator, übernommen.
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