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Auch musikalisch ganz „jeck op Fastelovend”

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Nicht nur der Prinzen-Schlager „Mir sin jeck op Fastelovend”, auch das „Pumper Kinderlied” ist hitverdächtig. Hier singen es Prinz Stephan II. und sein Zeremonienmeister Leo gemeinsam mit den prinzlichen Pagen.

Eschweiler. „Mir sin jeck op Fastelovend!” Ein Lied, das für den Eschweiler Karnevalsprinzen Stephan II. und seinen Zeremonienmeister Leo Arnold Programm ist.

Jetzt sangen sie es gemeinsam in der Kassenhalle der Sparkasse an der Marienstraße, und das närrische Publikum klatschte und sang mit.

Mit einem eigenen Lied - nein, mit gleich drei eigenen Liedern zieht der Karnevalsprinz aus dem Stadtteil Pumpe-Stich in die närrische Session. Prinz Stephan II. und Norbert Weiland, der Präsident des Eschweiler Karnevalskomitees, stellten die Prinzen-CD vor.

Christian Leuchter hat Musik und Texte der drei Lieder geschrieben. Gemeinsam mit den Inde-Singers begleitete er das Prinzengespann und dessen singende Pagen dann auch.

Die kleinen Pagen nämlich, auch schon alle in den Farben Rot und Grün ihrer Karnevalsgesellschaft Narrenzunft Pumpe-Stich gekleidet, singen bei einem der Lieder mit, bei dem Pumpe-Kinderlied, und das aus vollem Herzen: „Wir wohnen ganz, ganz oben auf dem Berg, ganz ganz nah am Himmelszelt, wir wohnen ganz, ganz oben auf dem Berg - und schauen von hier oben auf den Rest der Welt”.

Eschweiler Karneval und Pumper Heimatgefühl gehen gut zusammen. Am liebsten hätte der Prinz die CD in der Sparkassengeschäftsstelle auf Pumpe vorgestellt, aber die vielen Besucher von der Narrenzunft und den anderen Eschweiler Karnevalsgesellschaften hätten da nicht hinein gepasst.

So hatte die CD-Vorstellung gleich drei Gastgeber: Andrea Pelikan von der Geschäftsstelle in Pumpe, Lothar Müller von der Geschäftsstelle Marienstraße und Gebietsdirektor Klaus Wohnaut, der den Vertrieb der CDs mit der Mitteilung ankurbelte, wenn alle Scheiben verkauft seien, dann wolle die Sparkasse die erlöste Summe noch aufstocken.

Der Erlös ist nämlich für einen wohltätigen Zweck vorgesehen. Er geht an den Deutschen Kinderhospizverein e.V., der sich um Kinder, die nicht mehr lange zu leben haben, und deren Eltern kümmert. Der Verein hat seinen Sitz in Aachen.

Er habe schon Briefe bekommen, in denen kritisiert wird, dass der Erlös nicht an einen örtlichen Verein geht, berichtete Prinz Stephan. Bei diesem Punkt wurde Komiteepräsident Weiland sehr ernst: Wer so etwas kritisiert, sollte besser in das Aachener Hospiz fahren und die Kinder dort anschauen, dann würde die Kritik im Hals stecken bleiben. Beifall im Saal.

Mit einem kleinen karnevalistischen Programm erfreute die Narrenzunft das Publikum. Es gab Auftritte der Tanzmarie Vanessa Jungbluth, einen karnevalistischen Tanz von Lea Lenzen, der Tochter des Karnevalsprinzen, und eine geradezu akrobatischen Tanzdarbietung des Narrenzunft-Tanzpaares Dieter Hübner jun. und Jacqueline Pfennigs.

Zwei der drei Lieder, die auf der Prinzen-CD sind, wurden am Donnerstag vorgetragen. Über das dritte Lied, verkündete der Prinz, „decken wir den Mantel des Schweigens. Wer es hören will, der muss sich schon die CD kaufen.” Die gibt es für fünf Euro in den Sparkassen-Zweigstellen Marienstraße und Pumpe-Stich.
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