Arbeiter lösen Brand auf Hospitaldach aus

Von: pan/wyb
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Bei Bauarbeiten am Behandlungstrakt 3 des Eschweiler St.-Antonius-Hospitals ist am Dienstag ein Feuer ausgebrochen. Foto: Mischa Wyboris

Eschweiler. Ein Alarm am Dienstag um 15.38 hat ein Großaufgebot der Feuerwehr und von Neugierigen ausgelöst: Bei Arbeiten am Dach des St.-Antonius-Hospitals hatte sich Dämmmaterial in einer Unterkonstruktion entzündet.

Die Rettungswache löste sicherheitshalber Gesamtalarm aus, allerdings war das Feuer schnell unter Kontrolle. Die Polizei sperrte den Zugang zum Krankenhaus und die Dechant-Deckers-Straße für die Einsatzdauer ab. „Es bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Patienten”, betonte Wachleiter Axel Johnen nach dem Einsatz. Verletzt wurde niemand, den Sachschaden schätzt die Feuerwehr auf etwa 25.000 Euro.

Das Dach des Behandlungshauses 3 im St.-Antonius-Hospital wird derzeit saniert. Dort waren Männer Dienstagnachmittag mit Teerarbeiten beschäftigt, als Glaswolle in einer Holzkonstruktion Feuer fing. Zwar versuchten die Arbeiter noch, den Brand zu löschen, riefen aber sofort die Feuerwehr: „Wir bekommen es nicht in den Griff”, sagte der Anrufer bei der Feuerwache.

Die Wehr rückte sofort mit sämtlichen Löschzügen aus. 77 Einsatzleute waren vor Ort. Mit zwei Drehleitern und einem weiteren C-Rohr durch das Treppenhaus machten die Retter dem Feuer schnell den Garaus. Allerdings mussten Teile des Daches abgedeckt werden, weil Löschwasser in das darunterliegende Stockwerk geflossen war. Dieses wurde jedoch nicht genutzt. „Es war deswegen auch nicht erforderlich, Menschen zu evakuieren”, erläuterte Axel Johnen. Auch die Dialysestation im 3. Geschoss war nicht betroffen.

Brenzlig hätte die Situation dennoch werden können, da viele Versorgungsleitungen vom Dach senkrecht durchs Gebäude führen. Die Feuerwehrleute konnten jedoch ein Wachsen des Feuers verhindern und die Glaswolle in der Holzkonstruktion vom Dach entfernen.

Gegen 17.30 Uhr gab die Polizei den Zugang zum Hospital und zur Dechant-Deckers-Straße wieder frei. Bis zu diesem Zeitpunkt mussten die Rettungswagen auf andere Krankenhäuser ausweichen. Um 17.50 Uhr war auch der Einsatz der Feuerwehr beendet. Die Arbeit für die Polizei geht jedoch weiter: Sie sicherte die Brandstelle. Am Mittwoch wird das Amt für Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung Untersuchungen vornehmen, um das Entstehen des Feuers endgültig zu klären.
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