Eschweiler - An Markttagen sollen Autos einen Bogen machen

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An Markttagen sollen Autos einen Bogen machen

Von: Patrick Nowicki
Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. Eine Freitreppe, eine Fläche für eine Bühne und Autofreiheit an Markttagen - so sieht die Zukunft des Eschweiler Marktplatzes in den Augen der SPD aus.

Die Mehrheitsfraktion im Stadtrat teilte am Dienstag ihre Vorschläge für die Sanierung der nördlichen Innenstadt mit. Im Paket drin bleibt die Umgestaltung von Indestraße und -ufer. Allerdings schränken die Genossen ein: „Die jeweils geplanten zehn Millionen Euro sind von Seiten der Stadt nicht aufzubringen”, so der Fraktionsvorsitzende Leo Gehlen. Die SPD will nun eine Gesamtuntersuchung auf den Weg bringen.

Sie waren mit Spannung erwartet worden, die Ideen der Sozialdemokraten. Beim Planungs-, Bau- und Umweltausschuss Ende März hatte die Fraktion das Thema verschieben lassen. Man habe noch Besprechungsbedarf, so Leo Gehlen.

Inzwischen hat sich die SPD auf einen Kompromiss aus den Vorschlägen der Stadtverwaltung festgelegt. Die Treppenanlage an der Peter-und-Paul-Kirche soll die Mauer ersetzen. Dies betrifft allerdings nicht den Sonnenwagen - der soll nämlich an seinem Standort bleiben. Allerdings wollen die Kommunalpolitiker die Pläne um weitere Spielmöglichkeiten für Kinder ergänzen.

Atmosphäre wie im Biergarten

Geht es nach dem Willen der Genossen, wird man nach der Umgestaltung des Marktplatzes Konzerte unmittelbar vor der Kirche verfolgen können. Dort soll eine Bühnenfläche entstehen - in Abstimmung mit der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul sowie Veranstaltern wie den Eschweiler Kulturmanager Max Krieger.

Das Pflaster bleibt im Gegensatz zum Baumbestand unangetastet. Da einige Bäume auf dem Markt nach Aussage des Fachamtes krank seien, werde der Bestand in bisheriger Form ersetzt. Weiter heißt es im Schreiben: „In einer neu gestalteten, wieder geschaffenen zweireihigen Baumreihe können gegebenenfalls Alternativen für eine Außengastronomie entwickelt werden (Biergartenatmosphäre).”

Das Konzept will Außengastronomie an allen Seiten des Marktes möglich machen. Zwar sind feste Bauten nicht vorgesehen, aber ein einheitliches Bild soll erreicht werden.

Die Vorschläge der Sozialdemokraten haben deutliche Konsequenzen für die Autofahrer: Im unmittelbaren Bereich des Marktes soll das Parken verboten werden. Parken ist nur noch im Ein- und Ausfahrtsbereich der Marktstraße zugelassen. Zu Marktzeiten ist das Areal in den Plänen der SPD sogar komplett für den Verkehr gesperrt.

Wann die Vorschläge beraten werden, steht noch nicht fest. Im kommenden Planungs-, Bau- und Umweltausschuss stehen sie nicht auf der Tagesordnung.
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