Am „Weißen Sonntag” feierlich zur ersten Kommunion

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Erstkommunion in St. Michael. Im katholischen Gemeindezentrum an der Steinstraße gingen am gestrigen Weißen Sonntag 21 Kinder erstmals zur Kommunion.

Eschweiler. Der Sonntag Quasimodogeniti, besser bekannt unter dem Namen „Weißer Sonntag”, ist traditionell der Tag, an dem in katholischen Gemeinden die Erstkommunion gefeiert wird. Mittlerweile werden die Termine allerdings meist auf mehrere Sonntage in der Osterzeit verteilt.

So begingen zum Beispiel aus der Innenstadt-Pfarrgemeinde St. Peter und Paul die drei Gemeinden St. Antonius Röhe, St. Michael und St. Peter und Paul am Sonntag Kommunion, die Kinder aus der Gemeinde Herz-Jesu sind am kommenden Sonntag an der Reihe.

Die Bedeutung als Tag der Erstkommunion hat der Weiße Sonntag erst nach dem Konzil von Trient im 16. Jahrhundert bekommen. Die Bezeichnung „Weißer Sonntag”, lateinisch „dominica in albis” hat etwas mit dem weißen Taufkleid zu tun, das zur Zeit der frühen Christenheit Menschen trugen, die Christen werden wollten. Sechs Wochen vor Ostern legten sie es erstmals an. Am Sonntag nach Ostern trugen sie die Alba zum letzten Mal. Der Weiße Sonntag ist also eigentlich der Tag, an dem das weiße Taufgewand abgelegt wurde. Er hat daher auch einen zweiten lateinischen Namen: Dominica albis depositis.

In den vier zusammengeschlossenen Gemeinden der Innenstadt gab es zur diesjährigen Erstkommunion ein neues Konzept, bei dem die Eltern der Kommunionkinder einbezogen wurden. Statt der wöchentlichen Gruppenstunden für die Kinder bot die Pfarre Wochenendveranstaltungen für Eltern und Kinder an.

Die Pfarrgemeinde sieht das neue Konzept als eine Unterstützung der Eltern, die ja bei der Taufe ihrer Kinder versprochen haben, diese im Glauben zu erziehen: „Das Kind braucht die Hilfe und die Unterstützung der Eltern - wir geben den Eltern die Unterstützung, die sie brauchen” heißt es auf der Internetseite von St. Peter und Paul.

Der Reigen der Kommunionsgottesdienste begann am Sonntag um 9 Uhr in St. Michael. In der Woche zuvor war der Ablauf geprobt worden. Jetzt wurde es ernst. Unter dem Geläut der Glocken zogen die zwölf Mädchen und neun Jungen mit Kaplan Clemens Gößmann ins Gemeindezentrum. Wie auch in den anderen Kirchen wurden für die Familien Platzkarten vergeben. Die Kinder in St. Peter und Paul und in St. Antonius Röhe waren um 10.30 Uhr an der Reihe.
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