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Alle packen an: Röher Schulhof wird zu Abenteuerland

Von: mic
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Und schnipp! Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis Bürgermeister Rudi Bertram das Minifußballfeld freigegeben hatte, hinten Ralf Baberowski und Astrid Koch. Foto: Michael Cremer

Eschweiler. Ohne Zweifel gehen die Röher Kinder gerne zur Schule, doch wenn sie das selbst an einem Samstag tun, das hat das einen ganz besonderen Grund. Nach langen Wochen des Wartens und der Ungeduld, in denen ihre Eltern viel Schweiß vergossen hatten, konnten sie endlich ihren neuen Schulhof mit richtig tollen Spielmöglichkeiten in Beschlag nehmen.

Am Samstag waren viele Offizielle zur Grundschule gekommen, um die Einweihung des neuen Schulhofs mitzuerleben: Bürgermeister Rudi Bertram, sein Stellvertreter Manfred Groß, weitere Vertreter von Rat und Verwaltung und Schulrat Gerd Funk. Bei strahlendem Sonnenschein feierten sie gemeinsam mit den Eltern, dem Lehrerkollegium und natürlich den Kindern den wunderschön gestalteten Hof.

In allen Dankesreden, die an diesem Vormittag gehalten wurden, standen jene im Mittelpunkt, ohne die ein solcher Kraftakt nicht möglich geworden wäre: der Förderverein um seinen Vorsitzenden Ralf Baberowski und die vielen unermüdlichen Helfer, die in ihrer Freizeit insgesamt über 700 Stunden gerackert hatten.

„Getreu dem Röher Motto „Gemeinsam sind wir stark´ haben wir viele helfende Hände gesucht und - wie das in Röhe nicht anderes zu erwarten ist - natürlich auch gefunden”, lobte Schulleiterin Astrid Koch die fleißige Schar. „Alles ist toll geworden und wir sind ganz, ganz stolz.” Ihr Dank galt auch den vielen Sponsoren und den Verantwortlichen der Stadt, allen voran Rudi Bertram, die sich bei der Bezirksregierung für das Projekt stark gemacht hatten.

Der Bürgermeister und später auch Ralf Baberowski erinnerten kurz an den holprigen Beginn des Unterfangens: Der Förderverein hatte im Sommer vergangenen Jahres einen Plan für die Umgestaltung vorgelegt, nachdem das Land Zuschüsse für solche Projekte aus dem Investitionsprogramm IZBB in Aussicht gestellt hatte. Die Stadt reichte bei der Bezirksregierung daraufhin einen Antrag ein. Die Antwort war wenig erfreulich, denn plötzlich hieß es, dass der Röher Antrag nicht berücksichtigt werden könne, weil das Budget erschöpft sei.

Erst nach zähen Verhandlungen und Monaten des Wartens kam dann doch die Zusage aus Köln. Damit stand fest, dass 90 Prozent der Gesamtkosten von rund 50000 Euro bezuschusst werden. Der Förderverein hatte sich zuvor bereiterklärt, die restlichen zehn Prozent zu tragen, so dass der Stadt quasi keine Kosten entstanden sind.

Auch hierfür dankte Bertram dem Förderverein und namentlich Ralf Baberowski: „Ohne Sie würde ich heute morgen wohl auf einem anderen Termin sein. Das ist ein schöner Tag für Eschweiler, für Röhe und vor allem für Euch, liebe Kinder.” Baberowski selbst erinnerte an die teils mühseligen Arbeiten, die in nur wenigen Wochen verrichtet werden mussten, und dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz.

„Teamwork ist bei uns das A und O. Ich danke Euch für die großartige Arbeit und die tollen Ideen.” Die, für die das alles gemacht worden ist, hatten sich ein besonderes Dankeschön ausgedacht: Die Kinder verteilten Blumen und sangen ihren Gästen auf dem Schulhof ein Lied, in dem auch dem Bürgermeister ein paar Zeilen gewidmet waren: „Lieber Rudi, kannst Dich freuen, bald gibt es was einzuweihen, da erlebst Du eine Sensation.”

Und die Einweihung folgte prompt. Nach einem gemeinsamen Gebet und nachdem Gemeindereferent Theo Wellens den neuen Schulhof eingesegnet hatte, durchschnitt Rudi Bertram unter dem Beifall aller symbolisch das Band. Und weil das so schön ist, durfte der Bürgermeister mit tatkräftiger Unterstützung durch die Kinder gleich ein zweites Mal zur Schere greifen und das Minifußballfeld seiner Bestimmung übergeben.
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