Ärger um Parkplatz hinter ehemaligem Kaisers

Von: jw
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Über den Parkplatz hinter dem ehemaligen Kaisers geht man nicht gerne: Dort ist öffentliches Urinieren normal. Ratten und Falschparker werfen ein schlechtes Licht auf diesen Teil der Indestadt. Foto: Jacqueline Winkler

Eschweiler. Der Parkplatz hinter dem ehemaligen Kaisers beschäftigt nicht nur das Ordnungsamt, sondern vor allem die Bürger, die ihre Autos dort abstellen. Die Meinung vieler: Der Zustand ist nicht hinnehmbar.

Die Menschen, die den Parkplatz regelmäßig nutzen, stören sich vor allem an den Obdachlosen, die sich dort aufhalten. Und vor allem auch daran, dass der Parkplatz von vielen als öffentliche Toilette missbraucht wird.

Einer der Kritiker ist Gerd Boshof, der die „Wildpinkler“ auch immer wieder von sich aus anspricht. Gebracht hat das bislang wenig. „Uns liegt momentan keine Beschwerde über diesen Platz vor“, sagt Heinz Rehahn von der Stadt Eschweiler auf Nachfrage unserer Zeitung. Man könne daher aktuell nichts gegen diesen Zustand unternehmen. „Um alles im Auge zu behalten, hat das Ordnungsamt keine Kapazitäten“, sagt Rehahn.

Markus Buchen parkt seinen Wagen ebenfalls auf dem betroffenen Platz und ärgert sich auch darüber, dass der Platz zur öffentlichen Toilette wird. Allerdings sieht er diesen Parkplatz auch als Zufluchtsort. „Wo Licht ist, ist auch Schatten“, beschreibt er die Situation. Er findet vor allem die vor kurzem beendeten Sanierungen sehr gut, denn nun sehe es auf dem Platz schon deutlich freundlicher und angenehmer aus.

Ein weiteres Problem: Es gibt immer wieder Bürger, die Brot zum Füttern der Tauben mitbringen. Darüber freuen sich dann aber nicht nur die Vögel – auch Ratten werden dadurch angelockt. Laut Heinz Rehahn und Markus Buchen vermehren sich diese gut. Heinz Rehahn appelliert daher an alle Eschweiler, kein Brot an Vögel oder andere Tiere zu füttern.

Auch das ständige Parken von Fremden stört, denn den Leuten, die jeden Monat teuer für ihren dortigen Parkplatz bezahlen, wird dieser dann weggenommen. Auch gegen diesen Zustand kann man jedoch nichts machen: Denn wer jemanden abschleppen lässt, muss dafür zunächst selbst bezahlen.

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