Abschluss des Eschweiler Musikjahrs mit Kammerphilharmonie Köln

Von: se
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Musik ist seine Leidenschaft. Der 23-jährige Anton Georg Gölle glänzte bei der Interpretation von Antonio Vivaldis Violinkonzert „Die vier Jahreszeiten“. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. „Danke für einen unvergesslichen Abend.“ Diesen Satz hörte Sabine Könner an diesem Abend häufiger. Die Musiker der Kammerphilharmonie Köln waren zu Gast in der Dreieinigkeitskirche und ließen dort das „Eschweiler Musikjahr“ ausklingen.

Zwischen dem geschmückten Tannenbaum und der Krippe erlebten die vielen Besucher ein Konzert der Spitzenklasse. Während am Adventskranz die Kerzen brannten und die Glocken um 19 Uhr noch ein letztes Mal vor dem Beginn des Konzertes läuteten, vernahm das Publikum bereits erste Klänge der Musiker, die sich schon einmal warm spielten.

Vivaldis Jahreszeiten

Dann ging es los. Zu Beginn spielten die Musiker Antonio Vivaldis Violinkonzerte „Die vier Jahreszeiten“. Solist Anton Georg Gölle glänzte an der Violine und begeisterte mit seiner spielerischen Leichtigkeit. Der 23-Jährige zeigte, dass klassische Musik auch junge Menschen begeistern kann. Das Publikum lauschte gespannt und genoss die sanften Winde, die heftigen Stürme und sogar die Gewitter, die musikalisch dargestellt wurden.

Die Musiker der Kammerphilharmonie Köln zeigten dem Publikum auf eindrucksvolle Weise, die Vielfalt der Jahreszeiten und nahmen sie mit auf eine musikalische Reise durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Für ihre Interpretation wurden die Musiker mit viel Applaus belohnt. Nach einer kleinen Pause übernahm Solist Dmitri Gornowsky am Violoncello. Er interpretierte Peter Tschaikowskys Werk „Andante cantabile“.

Dann hatte Sabine Könner ihren großen Auftritt. Auf mehrfachen Wunsch der Besucher sang sie die Arie „Ombre mai Fu“ aus der Oper Xerxes. Das Publikum war begeistert.

Doch dies sollte noch nicht alles gewesen sein. Ein besonderes Highlight war der Auftritt von Roman Kushniarou. Der 28-Jährige interpretierte Wolfgang Amadeus Mozarts Klarinettenkonzert in A-Dur KV 622. Das Publikum klatschte begeistert Beifall und dann gab es für die Musiker sogar stehende Ovationen.

Natürlich hatten die Musiker noch Zugaben im Gepäck. Nachdem Roman Kushniarou zunächst auf der Klarinette Astor Piazzolas Werk „Tango Oblivion“ interpretierte, verpasste Sabine Könner dem Publikum zum Abschluss mit dem Titel „In mir klingt ein Lied“ erneut Gänsehaut. Auch im Jahr 2014 sind die Musiker der Kammerphilharmonie Köln wieder zu Gast in der Indestadt. Ihr Konzert wird traditionell am 28. Dezember in der Dreieinigkeitskirche stattfinden.

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