Eschweiler - Ab 11 Uhr 11 regiert die Lust am Leben

WirHier Freisteller

Ab 11 Uhr 11 regiert die Lust am Leben

Letzte Aktualisierung:
4931616.jpg
Gute Laune ist beim „Jecke Tön“-Projekt garantiert. Die Inde-Singers (unser Bild mit Guido Kuth) sind wie immer mit von der Partie. Foto: Rudolf Müller

Eschweiler. Noch am Wochenende hat eine Karnevalsgesellschaft aus... ähm, wie heißt es noch gleich... ach ja: Aachen, Witze über die Indestadt gemacht. Und das bei einer Sitzung in Eschweiler. Dabei weiß ja nun jeder: Karneval in Eschweiler wird nicht nur mit viel Herz und Frohsinn gefeiert, sondern braucht sich vor Köln & Co. nun mal überhaupt nicht zu verstecken.

Wer es nicht glaubt, sollte einfach in die Stadt gehen. Am besten gleich am Wievefastelovend. Dann erobern ab 11.11 Uhr die Narren die Eschweiler Straßen.Gar nicht mehr wegzudenken aus dem Straßenkarneval ist das „Jecke Tön“-Projekt (JTP), das bereits in seine 14. Auflage geht. Vor der Jahrtausendwende wurde dieses außergewöhnliche Projekt, unterstützt von der Sparkasse und unserer Zeitung, aus der Taufe gehoben. Fünf Mundartbands heizen den Jecken ab 11.11 Uhr ein.

Singen, tanzen, schunkeln

Da dürfen sich die Musikfans und die, die es noch werden wollen, auf einiges gefasst machen. Warum? Lesen Sie selbst: De Kröetsch, Stabelsjeck, De Fröngde, Inde-Singers und Puddelrüh – diese fünf Bands stehen auf der Bühne und garantieren gute Laune. Freuen Sie sich also auf Hits wie „Mir stonn op et Lääve“, „Hoppe hoppe Reiter“, „Kölsch schwaade“ und „Brav wie ich“. Und dieses Programm der Extraklasse gibt es sogar zum Nulltarif. Da wird sicherlich wieder kräftig mitgesungen, getanzt und geschunkelt.

D‘r Prinz kütt

In welcher Reihenfolge die Bands auftreten, ist wie immer streng geheim, damit niemand speziell wegen einer Gruppe zur Marienstraße kommt. Also, einfach überraschen lassen, schließlich ist jede der fünf Musikgruppen einen Besuch wert. Das „Jecke Tön“-Projekt ist längst über Eschweilers Grenzen hinaus bekannt, viele Besucher aus anderen Städten kommen gerne vorbei. Für gute Laune ist auf der „Festivalmeile“ also gesorgt, die nötige Stärkung fehlt dort auch nicht. Und es heißt erneut: Sicherheit geht vor! Glas ist vor der Bühne verboten.

Wer natürlich keinesfalls fehlen darf, ist Prinz Wolfgang II. mit Zeremonienmeister Frank und seinem Gefolge. Die närrischen Säle der Stadt begeistert der Narrenherrscher seit Wochen, nun erobert er auch die Straßen. Klar, dass er die Bühne an der Marienstraße stürmen wird, um den Jecken zuzujubeln.

Rund vier Stunden dauert das Programm an der Marienstraße. Wer weiter feiern möchte, findet in Eschweiler genug Gelegenheiten.

Börjemeeste Rudi Bertram wird das JTP selbstredend auch mal besuchen. Um 11.11 Uhr ist er aber zunächst selbst Gastgeber. Dann eröffnet er den Straßenkarneval im Rathaus höchstpersönlich. Schon in den vergangenen Tagen waren die Vorbereitungen im Rathaus zu sehen, jetzt ist alles bereitet. Die längste Theke der Welt steht Gerüchten zufolge bekanntlich in Düsseldorf. Die längste Theke der Indestadt steht traditionell im Rathaus und lockt darüber hinaus – ebenfalls traditionell – mit Freibier. Rudi Bertram, das Prinzengespann und das Karnevalskomitee freuen sich auf viele Närrinnen und Narren.

Für die Eschweiler Jecken und die Karnevalisten, die aus anderen Städten herkommen, gibt es viele Anlaufpunkte. Zahlreiche Musikzüge streifen durch die Stadt und sorgen für gute Laune und Unterhaltung, die Kneipen locken ebenso wie die Banken. Kurzum: In Eschweiler schlägt das Herz des Straßenkarnevals. Also: Nix wie hin und kräftig mitfeiern. Es lohnt sich!

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert