Eschweiler - Aachens Dankeschön geht im Regen unter

Aachens Dankeschön geht im Regen unter

Von: Stefan Herrmann
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Kommt ein Germane geflogen: Während Dürwiß´ Abwehrrecke Stefan Baumgart mit Wucht heranrauscht, hat Alemannias Aimen Demai nur den Ball im Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. Das Donnerwetter folgte am Montagabend auf dem Platz und nicht in der Kabine: „Alemannia sagt Danke!” hieß es leider nur bis zur 64. Minute. Dann rummste es kräftig über dem Weisweiler Hubert-Bündgens-Stadion und das Freundschaftsspiel zwischen dem Zweitligisten und dem Mittelrheinliga-Topteam Germania Dürwiß musste beim Stand von 1:0 für die Aachener abgebrochen werden.

Dabei sah beim Anpfiff noch alles so gut aus. Denn nach einer nachmittäglichen Gewitterschauer waren die Organisatoren von Fortuna Weisweiler um ihren Vorsitzenden Manfred Bräuer guter Dinge, dass der Kick für den guten Zweck ein wahres Fußballfest werden würde. Und auch die Sonne lugte pünktlich zum Anstoß hinter den Wolken hervor.

Alemannia-Coach Michael Krüger hatte nicht zu viel versprochen: Angeführt von Kapitän Benjamin Auer präsentierte sich der Zweitligist mit (fast) allen Stars.

In der 28. Minute verzeichneten die 637 Zuschauer in Weisweiler dann den ersten wirklichen Arbeitsnachweis von Aachens Mittelstürmer. Nach schönem Zuspiel nahm Auer das Leder aus abseitsverdächtiger Stellung mit und lief allein aufs gegnerische Tor zu, Dürwiß´ Keeper Benjamin Jockschat wusste sich nur mit regelwidrigem Einsatz zu helfen. Das Ergebnis: Andreas Lasnik verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher. 1:0 für Alemannia in der 28. Minute.

In Halbzeit zwei waren dann die Spieler von Dürwiß´ Trainer Michael Burlet einem Tor näher. Zunächst scheiterte Sven Nowak, dann Germanias Kapitän Krautzberger. Da hatten sich die dunklen Wolken längst über dem Hubert-Bündgens-Stadion platziert. Ein letzter starker Donner und der Platzregen setzte ein. Dem umsichtigen Schiedsrichter Ruven Fux blieb gar keine andere Möglichkeit, als die Partie beim Stand von 1:0 für Alemannia Aachen in der 64. Minute abzubrechen.

„Wirklich jammerschade für den Veranstalter und die Zuschauer”, bedauerte Michael Krüger den notwendigen Spielabbruch. Nichtsdestotrotz verteilte Aachens Trainer artig Komplimente, vor allem an den starken Gegner, der den Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften kaum erkennen ließ.
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