bullyparade kino freisteller bully herbig tramitz kavanian

666 Jahre Burgleben: Marie-Theres Kugel schreibt ein Buch

Von: tob
Letzte Aktualisierung:
8862115.jpg
Vertreter der Sparkasse und des Geschichtsvereins freuen sich mit Marie-Theres Kugel über das Buch über die Röthgener Burg. Foto: Tobias Röber

Eschweiler-Röthgen. Wenn Marie-Theres Kugel einmal anfängt, von ihrer Röthgener Burg zu erzählen, dann fällt es ihr schwer, wieder aufzuhören. Seit 53 Jahren lebt die 72-Jährige an der Burgstraße. Geschichte und Geschichten hat sie in den vergangenen Jahren zusammengetragen und aufgeschrieben. Am Mittwochabend wurde ihr Buch vorgestellt, das sie in Kooperation mit dem Eschweiler Geschichtsverein geschrieben hat.

Präsentiert wurde das Werk – wie könnte es anders sein – in Röthgen, und zwar in der dortigen Geschäftsstelle der Sparkasse, deren Kulturstiftung das Projekt neben der Städteregion Aachen und dem Landschaftsverband Rheinland finanziell unterstützt hat.

Zahlen, Fakten – und Gedichte

Die Röthgener Burg ist mindestens 666 Jahre alt, hat im Lauf ihrer Geschichte etliche Eigentümer kommen und gehen sehen und es gibt unzählige Geschichten über sie zu erzählen.

Marie-Theres Kugel hat schon zu Beginn ihrer Zeit auf der Burg gerne Gäste durch die Gebäude geführt. Und immer wieder wurde sie gefragt, ob es nicht etwas Schriftliches gibt. Gab es aber nicht. Also sammelte Marie-Theres Kugel im Lauf der Jahre Material, bis zum fertigen Buch vergingen jedoch noch einige Jahre.

Im Jahr 1990 erschien ein Buch des Geschichtsvereins über den Stadtteil Röthgen. Der Abschnitt über die Burg fiel recht klein aus – mit dem Hinweis, dass es noch ein separates Buch über die Gemäuer geben solle. Das ist nun eingetreten. Natürlich gibt es jede Menge Zahlen und Fakten in dem Werk, das 95 Seiten umfasst, aber auch anderes. So gibt es ein Gedicht, das sich auf die Sage vom „Boresch Schtüp“ bezieht. Danach hauste ein der Röthgener Burg ein unheimlicher, riesiger schwarzer Hund. Kam man nun nach Einbruch der Dunkelheit in die Nähe der Burg, so sprang der „Schtüp“ von hinten auf den Rücken und klammerte sich fest. Er ließ sein Opfer nicht eher los, bis es ihn an der Burg vorbeigetragen hatte.

Zahlreiche Fotos runden das Buch über die Röthgener Burg ab.

Kurth Manthey, Vorsitzender des Eschweiler Geschichtsvereins, der stellvertretende Bürgermeister Wilfried Berndt (der übrigens im Stadtteil Röthgen geboren wurde, wie er verriet) und Klaus Wohnaut, Gebietsdirektor der Sparkasse, dankten der Autorin stellvertretend für ihre Arbeit. Es sei wichtig, die Geschichte aufzuschreiben und sie so lebendig zu halten.

Wer die Geschichte und Geschichten über die Röthgener Burg lesen möchte, kann das Buch ab sofort im örtlichen Buchhandel erwerben.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert