30 Kilometer Schwerstarbeit am Blausteinsee

Von: Andreas Röchter
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Die erste Laufstrecke von 5,4 Kilometern ist absolviert. Doch nun warten zwei Radfahr-Runden um den Blausteinsee auf die Duathleten. Da heißt es, kräftig in die Pedale treten. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Premiere geglückt! Der erste „Dachser-Duathlon” des Marathon-Clubs Eschweiler war ein voller Erfolg. 187 Athleten nahmen am Sonntagmorgen um 10.30 Uhr die insgesamt 30 Kilometer lange Strecke am und um den Blausteinsee in Angriff und stellten sowohl läuferisch als auch auf dem Rad ihre Klasse unter Beweis.

Jörg Schuhmachers vom SV Wegberg war schließlich der schnellste Duathlet. Er bewältigte die Strecke über 5,4 km Laufen, 21 km Radfahren und noch einmal 3,6 km Laufen in 1:05:28 Stunden. Auf Platz zwei mit 48 Sekunden Rückstand folgte Daniel Mannweiler (SSF Bonn). Rang drei belegte Gunnar Keitzel vom DLC Aachen, der 1:08:28 Stunden für den Kurs benötigte.

Schnellster Eschweiler war Achim Quadflieg. Der Starter des SC Delphin überquerte nach 1:10:15 Stunden die Ziellinie als 13. und sicherte sich so den ersten Stadtmeistertitel im Duathlon. Bei den Damen errang Biggi Linnartz die Stadtmeisterschaft. Sie erreichte nach 1:27:49 Stunden das Ziel. Genau zwölf Minuten schneller war Kathrin Mannweiler (SSF Bonn), die Damen-Gesamtsiegerin.

Bei recht kühlen, für Duathlon also hervorragenden Bedingungen, wurden die Athleten zunächst auf drei Laufrunden um das Freibad Dürwiß geschickt. Neben den besten Tri- und Duathleten der Region ging mit Jörg Buttig vom LC Alsdorf auch der Feuerwehr-Weltmeister über 5000 Meter in der Altersklasse M60 an den Start. Mit den Rheinland-Pfälzern Swantje Kolberg und Gerd Uhren befanden sich darüber hinaus zwei Sportler im Feld, die bald an der Duathlon-Europameisterschaft in Nizza teilnehmen werden.

Während die Siegesanwärter bereits auf den ersten Metern ein hohes Tempo anschlugen, ließen es andere Starter etwas ruhiger angehen. So erreichte der spätere Sieger Jörg Schuhmachers die Wechselzone bereits nach 18:15 Minuten, rund 20 Sekunder dahinter folgten Daniel Mannweiler und Gunnar Keitzel.

Nun galt es, mit möglichst wenig Zeitverlust die Schuhe zu wechseln, auf das Rad zu steigen und in den Trittrhythmus zu kommen. Als schnellster Radfahrer erwies sich jedoch niemand aus dem Führungstrio, sondern mit Andre Pabich ein Alsdorfer. Nach der ersten Laufstrecke auf Platz 14 liegend, schob er sich mit einer Radfahrzeit von 33:40 Minuten zwischenzeitlich auf Rang drei vor. Läuferisch konnte er jedoch mit den ersten Dreien nicht ganz mithalten, so dass er im Ziel einen Platz auf dem Treppchen um drei Sekunden verpasste.

Konstanz bewies Achim Quadflieg. Der Indestädter absolvierte die ersten 5,4 Laufkilometer in 19:40 Minuten und wechselte auf Platz acht liegend auf die Radstrecke, die zweimal um den Blausteinsee führte. Auf dieser stand mit 35:55 Minuten schließlich die zwölftbeste Zeit zu Buche. Die abschließenden 3600 Meter legte er in 14:40 Minuten zurück. Der verdiente Lohn nach 30 Kilometern Schwerstarbeit war der Stadtmeistertitel, zu dem ihm und Biggi Linnartz auch Schirmherr Rudi Bertram bei der Siegerehrung gratulierte.

Einen Preis verdienten sich auch die zahlreichen Zuschauer an der Strecke, die jedem Athleten den verdienten Applaus spendeten und so Respekt zollten. Diesen verdient auch Peter Borsdorff, der seit inzwischen 16 Jahren bei Laufveranstaltungen für caritative Zwecke sammelt.

Diesmal bat er um Spenden für einen Jungen aus Düren-Lendersdorf, der an der aggressivsten Form von Knochenkrebs leidet. Ehrensache für die Verantwortlichen des Marathon-Clubs, denen es gelang, mit der Premiere des Dachser-Duathlons eine Veranstaltung aus dem Boden zu stampfen, die den Eschweiler Sportkalender sehr bereichert, sich mit einer Spende zu beteiligen.

Weitere Ergebnisse des Dachser-Duathlons folgen in einer unserer nächsten Ausgaben.
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