Eschweiler - 25 Jahre Gewerbe- und Technologie-Center Eschweiler

25 Jahre Gewerbe- und Technologie-Center Eschweiler

Von: se
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Freuen sich über die Ausstellung: Simon Küpper, Rudi Bertram, Lothar Müller, Wilfried Nellessen (Vorstand Sparkasse) und Dietmar Röhrig (von links). Foto: Sonja Essers

Eschweiler. „Wenn jemand Geburtstag feiert, dann lädt er Freunde ein und man feiert ein Fest. Genau dafür sind wir heute hier“, begrüßte Lothar Müller, Leiter der Sparkassen-Filiale an der Marienstraße, die vielen Gäste. Das Geburtstagskind war das Gewerbe- und Technologie-Center (GeTeCe) Eschweiler, das seit 25 Jahren besteht.

1988 erwarb die Stadt Eschweiler das Gelände an der Gartenstraße und legte damit den Grundstein für einen Standort, der junge und innovative Unternehmer anlockte. Über 30 Firmen mit 200 Mitarbeitern sind im GeTeCe angesiedelt. Das Center sei bis heute zu eine Ideenschmiede, meinte Bürgermeister Rudi Bertram und war sich sicher, dass auf diesem Gelände ein Stück Eschweiler Geschichte geschrieben und Eschweilers Zukunft gestaltet worden sei.

Auch GeTeCe-Geschäftsführer Dietmar Röhrig nutzte die Feier, um Danke zu sagen. Dieser richtete sich vor allem an das Team des GeTeCe. „Ohne die wäre das alles nicht möglich“, meinte Röhrig. Doch nicht nur das GeTeCe feiert in diesem Jahr ein Jubiläum. Die Gebäude der ehemaligen Infanteriekaserne blicken in diesem Jahr auf eine 100-jährige Geschichte zurück.

Aus diesem Grund wurde dem GeTeCe sowie der ehemaligen Infanteriekaserne eine Ausstellung gewidmet, in der sich die Besucher anhand von Texten und Bildern ausführlich informieren können. Simon Küpper, Ehrenvorsitzender des Eschweiler Geschichtsvereins, blickte in seinem Vortrag „100 Jahre Infanteriekaserne Eschweiler“ in die Vergangenheit.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Kaserne, deren Grundstein 1913 gelegt wurde, erst von französischen und später von belgischen Einheiten belegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie als Notunterkunft für Flüchtlinge. Doch schon bald zog die Volksschule Eschweiler-Ost wieder dort ein. Später folgte dann die Berufsschule. Seit 1996 ist dort unter anderem die Unterstufe des Städtischen Gymnasiums Eschweiler beheimatet.

Die Kasernenmauer blieb jedoch bis heute weitgehend erhalten, berichtete Küpper. Nach dem interessanten Vortrag nutzten die Gäste die Möglichkeit, sich genauer zu informieren. Musikalisch begleitet wurde die Ausstellungseröffnung von Schülern des Städtischen Gymnasiums Eschweiler. Bis zum 11. April haben Interessierte die Möglichkeit, sich die Ausstellung anzusehen.

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