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22 neue Hightech-Betten im St.-Antonius-Hospital

Von: pan
Letzte Aktualisierung:
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Hightech-Bett mit vielen Finessen: Dr. Andreas Niedeggen, Dr. Yvonne Kommerscheidt-Hopp, Monika Bertram-Esser und Elmar Wagenbach an der neusten Errungenschaft des Hospitals. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. Die Zahl der Intensivpatienten im St.-Antonius-Hospital steigt. Und damit die Belastung für die Mitarbeiter. Seit wenigen Tagen jedoch muss das Pflegepersonal in den Intensivbereichen des Krankenhauses weniger Muskelkraft aufbringen: Es wurden 22 neue Betten im Gesamtwert von 100.000 Euro angeschafft.

Die neueste Errungenschaft in der Intensivstation erleichtert die Arbeit für das Personal ungemein. Mit dem neuen Bett lassen sich nicht nur verschiedene Einstellungen per Knopfdruck umsetzen, auch in Notfällen genügt ein Griff, um den Patienten zu erreichen und gleichzeitig richtig zu positionieren. „Das ist vor allem wichtig, wenn es bei einem akuten Notfall schnell gehen muss”, erläutert Intensivschwester Isabel May.

War es bisher schwierig, den Patienten in die beste Position zu bringen, so lässt sich das nun mit einem Finger erledigen. Da es sich um Schwerkranke handelt, die oft lange Zeit im Bett verbringen müssen, verhindert die Matratze Wundstellen. Kein Problem ist es inzwischen auch, Herz-Lungen-Patienten in die derzeit von Experten empfohlene Stellung zu bringen: So soll der Oberkörper um 45 Grad aufgerichtet werden.

Dies lässt sich nun einfach und genau einstellen. Bisher war dies immer nach Augenmaß geschehen. Auch der Aus- und Einstieg in die Betten verläuft mit den neuen Modellen reibungsloser.

Für den geschäftsführenden Vorstand des Hospitals, Elmar Wagenbach, ist damit die Zusammenlegung der beiden alten Intensivstationen in der neuen Abteilung abgeschlossen. Nachdem im vergangenen Jahr einheitliche Beatmungsgeräte angeschafft worden waren, folgten nun die hochmodernen Betten. Der Umzug der Intensivstationen in den neuen Trakt wurde vor zwei Jahren vollzogen.

Steigende Zahlen

Wagenbach will auch in Zukunft weiter im Krankenhaus investieren, denn: „Die Angebote werden hervorragend angenommen. Mit steigenden Zahlen.” Allerdings hinke die finanzielle Vergütung - wie häufig - hinterher. So sieht er schwierige Budgetverhandlungen auf die Krankenhäuser zukommen. „Wenn man sieht, wie Gesundheitsbudgets gekürzt und Milliarden in Banken gesteckt werden, dann kommt man ins Grübeln”, so Wagenbach. Mit Investitionen wirkt das Hospital jedenfalls der Krise entgegen.
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