12. Offene Stadtmeisterschaft: Handys sind beim königlichen Spiel tabu

Von: mic
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Der Eschweiler Schachclub richtet in seinem Vereinsraum an der Hehlrather Straße die 12. Offene Stadtmeisterschaft aus. Am Samstag wurden die ersten Partien gespielt. Foto: Michael Cremer

Eschweiler. 16 Schachspieler sind angetreten, den Meister im königlichen Spiel unter sich auszumachen. Am Samstag ist in der Alten Schule an der Hehlrather Straße der Startschuss zur 12. Offenen Stadtmeisterschaft gefallen, die der Eschweiler Schachclub 1921 ausrichtet.

In insgesamt sieben Spielrunden nach dem Schweizer System soll sich zeigen, ob Ulrich Spies vom ESC seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen kann. Angetreten mit einer Turnierwertungszahl (TWZ) von 1916 hat er in seinem Vereinskollegen Josef Kaluza (TWZ: 2046) und vor allem in Fide-Meister Frank Dischinger (TWZ: 2118) von Aachener Schachverein auf dem Papier die stärksten Konkurrenten.

Medaillen für die Besten

Doch auch die anderen Mitbewerber haben durchaus Chancen, gehen sie, von einer Ausnahme abgesehen, doch regelmäßig in ihren Vereinen dem königlichen Spiel nach. Die Titelkämpfe sind in zwei so genannte Rankinggruppen und eine relativ starke Hauptgruppe aufgeteilt; in jeder Runde treten möglichst punktgleiche Spieler gegeneinander an. Die drei Besten einer jeden Klasse erhalten am Ende eine Medaille, eine Urkunde und einen Geldpreis. So ist das Turnier auch für nicht so starke Spieler interessant.

Vor Beginn der Meisterschaften am Samstag erklärte der Vorsitzende des ESC, Dieter Gronloh, der gemeinsam mit Lukas Kellermann das Turnier leitet, noch einmal kurz die Regeln. Danach müssen 40 Züge in zwei Stunden gemacht werden, für den Rest der Partie stehen dann noch 30 Minuten zur Verfügung.

Das Turnier, sagt Pressewart Gerd Hüskens, sei mit einer durchschnittlichen Wertungszahl von über 1700 Punkten gut besetzt. Da Schachspielen Konzentration erfordert, ist während des Turniers eine gewisse Ruhe im Raum unabdingbar. Nicht nur aus diesem Grund sind Handys absolut tabu; mit dem Verbot wird auch der Möglichkeit der Manipulation ein Riegel vorgeschoben: Mit modernen Geräten könne man durchaus Schachprogramme herunterladen, sagt Gerd Hüskens.

Die nächste Turnierrunde ist für den 29. Januar vorgesehen. Ab 16 Uhr gehen die Spieler dann wieder auf die Jagd nach dem König des Gegners.
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