10.000 Menschen zieht es zum Indener Stahlriesen

Von: ng
Letzte Aktualisierung:

Inden. Ein spektakulärer Anblick und ein atemberaubender Ausblick - der Stahlriese auf der Golt-steinkuppe ist das neue Wahrzeichen des Indelandes. Tausende Menschen pilgerten am Wochenende trotz des widrigen Wetters die Goltsteinkuppe hinauf, um beim Eröffnungsspektakel dabei zu sein.

„Es ist fantastisch, wie viele Menschen zur Eröffnung des Indemanns gekommen sind. Veranstalter und Polizei schätzen, dass sich an beiden Veranstaltungstagen zusammen rund 10000 Besucher auf der Goltsteinkuppe tummelten. So was hat man selten erlebt”, sagte der Indener Bürgermeister Ulrich Schuster.

36 Meter hoch ragt die Konstruktion in den Himmel. Während der Riese für die einen wie ein „Roboter ohne Hals” aussieht oder an einen futuristischen Tagebaubagger erinnert, versprüht er für andere „den Charme des Eiffelturms”. Mit seiner Höhe reiht er sich in die Liste bedeutungsvoller historischer Bauwerke ein - er ist mit 36 Metern so groß wie die New Yorker Freiheitsstatue oder wie der zu den sieben Weltwundern zählende Koloss von Rhodos.

Ein Weltwunder sollte zwar nicht geschaffen werden, „wohl aber soll den Indeländern mit der Landmarke ein Denkmal geschaffen werden”, betonte Ulrich Schuster in seiner Eröffnungsrede.

„Der Indemann stellt ein Symbol für die Veränderung und den Strukturwandel in der Region dar. Mit seinem ausgestreckten Arm weist er einen Weg in die Zukunft”, erklärte Henk Voss, Geschäftsführer der Euregionale Agentur. Das millionenteure Euregionale-Projekt Indemann „soll die Goltsteinkuppe zu einem âplace to be´ machen”, so Voss.

„Da ist unser Haus”

Dieses Ziel wurde zumindest am Eröffnungswochenende erreicht. Von den verschiedenen Aussichtspunkten, die man über Treppen oder bequem mit dem Aufzug erreichen kann, konnten die Besucher weit in die Ferne blicken. „Schau mal, da vorne ist unser Haus”, hieß es oft.

Die Eröffnung wurde mit einem großartigen Showprogramm gefeiert unter den Motto: „Höhenflug”. So trotzten Seiltänzer in aufregenden Kostümen den starken Windböen auf der Goltsteinkuppe und balancierten auf dünnen Drahtseilen. Mit fantastischen Flugapparaten ausgestattet liefen „Traumflieger” auf meterhohen Stelzen über das Gelände. Live-Musik spielten die Mountain Boys, die City blues Band oder Chris & The Poor Boy.

Die kleinsten Besucher des großen Indemanns konnten einen Drachen bauen und steigen lassen. Und Senioren konnten im Festzelt ein anspruchsvolles musikalisches Programm genießen.

Der Höhepunkt des Festes war das Showprogramm am Samstagabend. Mit Einbruch der Dämmerung verwandelte das illuminierbare Außengewebe den Indemann in einen Leuchtturm. Abwechselnd erstrahlte der Riese in bunten Farben, zeigte sich mal in einem feuerroten Gewand, um sich kurz darauf wieder in einem leuchtenden Blau zu präsentieren.

Bunte Farben wirbelten - im Takt zur Musik auf der Bühne - auf der Haut der Landmarke herum. Zu seinen Füßen erschufen die Künstler der „Windriders” mit Licht, Luft und riesigen Tüchern atemberaubende Himmelsbilder. Den Abschluss bildete das Musikfeuerwerk. Goldene Feuerwerksfontänen warfen ihre glitzernden Funken hoch in die Luft. Im Gleichklang zur Musik malten Raketen Kunstwerke an den Nachthimmel, die die großen Drachen, die übers Gelände hinweg flogen, in magisches Licht tauchten.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert