Zur Sicherheit: Baumbestand an A 44 stark reduziert

Von: Marlon Gego
Letzte Aktualisierung:

Aachen/Aldenhoven. Entlang der Autobahn 44 ist es deutlich heller als noch vor einem Jahr, und erst jetzt im Sommer fällt eigentlich richtig auf, dass der Baumbestand zwischen Aachen und Aldenhoven deutlich reduziert worden ist.

Ende vergangenen Jahres hat der Landesbetrieb Straßenbau nach eigenen Angaben „mehr als 300 Bäume entlang der A 44” fällen lassen, das sei „eine ganz normale Maßnahme gewesen” und habe nichts mit Umweltzerstörung oder wahlloser Rodung zu tun, sagte gestern Landesbetriebssprecher Norbert Cleve auf Anfrage unserer Zeitung.

Das Problem entlang dieses Autobahnabschnitts sei gewesen, dass die Bäume im Laufe der vergangenen Jahre und Jahrzehnte zu dicht gewachsen wären, sagte Cleve. Das habe zur Folge, dass die einzelnen „Bäume schwach werden”, schwächer jedenfalls, als wenn sie mehr Platz um sich herum haben.

Je schwächer die Bäume allerdings sind, desto größer wird die Gefahr, dass sie durch Sturm, wie er etwa am Donnerstagabend über weiten Teilen der Region gewütet hat, entwurzelt werden oder brechen und auf die Autobahn fallen. „Die Situation an vielen Stellen dieses Autobahnabschnitts war einfach nicht mehr so sicher, wie sie sein soll”, sagte Cleve gestern.

Die mehr als 300 gefällten Bäume hat die Firma verkauft, die sie im Auftrag des Landesbetriebs Straßenbau gefällt hat, die Bäume sind gewissermaßen verrechnet worden. Dadurch seien die Kosten des Auftrages „um etwa ein Drittel gesunken”, sagte Cleve.

Behinderungen am Kreuz MG-Wanlo

Das Autobahnkreuz Mönchengladbach-Wanlo ist noch bis Montagmorgen, 6 Uhr, in Richtung Venlo nur über die Parallelfahrbahn zu passieren, weil die Straßenoberfläche saniert wird. Der Landesbetrieb Straßenbau rechnet mit Behinderungen und empfiehlt dieses Nadelöhr zu meiden.

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