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Zur 650-Jahr-Feier eine neue Fassade

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Die Lücke im Vorstand konnte geschlossen werden: Der geschäftsführende Vorstand des Vereins für Heimatgeschichte und Dorfkultur Lammersdorf (v.l.n.r): Astrid Skropke, Gerd Skropke, Lioba Wynands-Görke, Georg Schruff, Lothar Berger.

Lammersdorf. Zahlreiche Mitglieder konnte der Vorsitzende des Vereins für Heimatgeschichte und Dorfkultur, Lothar Berger, jetzt in der Gaststätte Lammersdorf Hof zur Jahreshauptversammlung begrüßen. In einem reich bebilderten Bericht nahm er Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr.

Zufrieden konnte er mit seinem geschäftsführenden Vorstand den interessierten Mitgliedern von einem positiven Jahr berichten. Sowohl bei den Einzelbesuchern als auch bei den Gruppenbesuchen konnte das Bauernmuseum eine leichte Steigerung der Besucherzahlen verzeichnen. Zwischenzeitlich ist man auch wieder in der Lage, im Rahmen der Führung die bei den Schulen und Kindergärten beliebten Backvorführungen anzubieten.

Gut angenommen wurde das seit zwei Jahren stattfindende Abschlussfest am jeweils letzten Oktobersamstag. Passend zur Jahreszeit wird mit Zwiebelkuchen, Wein und sonstigen Leckereien das Saisonende gefeiert.

Erneut große überregionale Anerkennung fand das in den Sommerferien stattfindende Kinder- und Familienfest. Rund um das Bauernmuseum hatten die Verantwortlichen mit Unterstützung vieler Ortsvereine ein interessantes Angebot für die ganze Familie zusammengestellt. Eine äußerst familienfreundliche Preisgestaltung erlaubte es den Besuchern, viele unterhaltsame Stunden am Bauernmuseum zu verbringen.

Auf zwei ausverkaufte Veranstaltungen konnte die Erwachsenen-Theatergruppe mit dem Stück „Nix als Kuddelmuddel” zurückblicken. Im Dezember tat es die Kinder- und Jugendtheatergruppe den Erwachsenen gleich und sorgte mit „Pippi Langstrumpf” sogar für sechs ausverkaufte Veranstaltungen. Über das traditionelle Märchen-Sponsoring konnten im vergangenen Jahr 394 Euro an Kindergärten und Grundschulen zurückgegeben werden. Zwischenzeitlich ist das Sponsoring so beliebt, dass bereits Anfragen der Fördervereine für das laufende Kalenderjahr vorliegen.

Neben den Mitgliedsbeiträgen waren es hauptsächlich die Erlöse aus den Theateraufführungen und dem Kinder- und Familienfest, die für eine deutlich positive Bilanz sorgten. So können die Verantwortlichen auf eine finanzielle gesunde Grundlage zurückblicken.

Dies ist aber auch nötig, um die in diesem Jahr anstehenden Restaurierungs- und Renovierungsarbeiten am Bauernmuseum finanzieren zu können. Der Vorsitzende Lothar Berger berichtete, dass die Arbeiten für eine komplette Fassadenrenovierung bereits in Auftrag gegeben worden sind. Weiterhin ist neben vielen kleineren Arbeiten eine Dachreparatur dringend erforderlich. Die Arbeiten sollen rechtzeitig vor der 650-Jahr-Feier Ende Juli abgeschlossen sein. Die Feierlichkeiten werden verantwortlich im Ortskartell geplant und finden einen Tag vor dem Kinder- und Familienfest ebenfalls am Bauernmuseum statt.

In ihrem Revisionsbericht konnten die beiden Kassenprüferinnen Christa Schruff und Christa Buchholz der Kassiererin Astrid Skropke und dem gesamten Vorstand eine ordnungsgemäße und sorgfältige Geschäftsführung bescheinigen und schlugen der Versammlung die Entlastung vor. Diesen Antrag nahm der von den Mitgliedern gewählte Versammlungsleiter Franz-Josef Hammelstein auf. Wen wundert es, dass die Mitglieder bei so einem positiven Bericht dem Antrag folgten und dem gesamten Vorstand Entlastung erteilten.

Für die Geschäftsjahre 2011 und 2012 wurde für die turnusgemäß nach zwei Jahren ausscheidende Christa Schruff nun Sascha Schlepütz zum Kassenprüfer bestellt.

In einer Ergänzungswahl konnte auch die nach dem vorzeitigen Ausscheiden von Robert Velz vakante Position des stellvertretenden Vorsitzenden geschlossen werden. Mit Georg Schruff ist der geschäftsführende Vorstand nun wieder komplett.

Mit einem Ausblick auf die Termine des Jahres 2011 zeigte Berger einmal mehr das vielseitige Angebotsspektrum des Heimatvereins auf, in dem jeder, der mag, ein geeignetes Betätigungsfeld findet.

Anhand von Luftbildaufnahmen erklärte Berger den Verlauf der in Bau befindlichen Ravel-Route und die vorgesehene Anbindung des Bauernmuseums. Bereits im Sommer rechne er mit den ersten Radlern, die über diese neue und bequeme Radroute den Weg zum Bauernmuseum finden könnten.

Weiterhin berichtete er über die konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde Simmerath und das beiderseitige Vorhaben, die Naturkundliche Bildungsstätte an das Bauernmuseum anzugliedern und so wieder einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Sowohl auf die Ravel-Route als auch auf die Angliederung der Naturkundlichen Bildungsstätte wird sich der rührige Verein entsprechend vorbereiten. Mit knapp 800 Mitgliedern zählt der Heimatverein zu einem der größten Ortsvereine im Monschauer Land.
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