Zum Träumen verführt: Kirchenkonzert in St. Josef

Von: ame
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Auftritt des Akkordeon-Orchesters Monschauer Land (Bild) beim Kirchenkonzert zur Osterzeit in Imgenbroich. Foto: Alfred Mertens

Imgenbroich. Aus den positiven Reaktionen der Besucher des gut besuchten Kirchenkonzertes zur Osterzeit in der Imgenbroicher Pfarrkirche war zu entnehmen, dass die musizierenden Vereine Kirchenchor und Akkordeon-Orchester durch ihre Auftritte ganz genau den Geschmack des Publikums getroffen hatten.

Den Zuhörern bot sich zum Abschluss des Konzertes ein imposantes Bild, als die Kirchenchöre aus Imgenbroich und Konzen sowie das Akkordeon-Orchester Monschauer Land mit der Zugabe des Gefangenen Chores aus der Oper Nabucco von Giuseppe Verdi nochmals zur Höchstform aufliefen.

Melodien alter Meister

Andrea Krämer, die 1. Vorsitzende des Akkordeon-Orchesters Monschauer Land, kündigte zum gut einstündigen Konzert in der Imgenbroicher Pfarrkirche St. Josef einen unterhaltsamen Nachmittag mit Melodien alter Meister wie Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach sowie moderne Melodien unter anderem von Albert Hammond an. Daniel Steffens zeichnete für eine Bilderpräsentation zu den einzelnen Musikstücken der Chöre und des Orchesters verantwortlich. Das Programm wurde von Willi Mertgens gestaltet.

Das Akkordeon-Orchester Monschauer Land unter der Leitung von Willi Mertgens eröffnete das Kirchenkonzert zur Osterzeit mit Trumpet Voluntary, das von dem englischen Organisten J. Clarke komponiert wurde. Die Trompeter Daniel Schmitz, Sascha Ungermann und David Wergen begleiteten das Orchester bei dem Stück, das auch als Prince of Denmarks March bekannt wurde.

„One moment in time“

Ganz auf das Instrument Stimme vertraute Solistin Claudia Blumensath, als sie das Orchester bei Gabriellas Song aus dem zu Herzen gehenden schwedischen Film „Wie im Himmel“ unterstützte. Aus der Feder von Albert Hammond stammte „One moment in time“, eine Ballade, die durch Whitney Houston Berühmtheit erlangte. Der Choral „Jesus bleibet meine Freude“ nach der Musik von Johann Sebastian Bach zählt zu den beliebtesten und meistgespielten Bach-Kantaten.

„Lassen sie sich zum Träumen verführen“, ein Aufruf des Orchesters an das Publikum bei dem Stück „A Whiter Shade of Pale“, dem erfolgreichsten Hit der britischen Band Procol Harum aus dem Jahre 1967, wurde beherzigt. Der „Reigen seliger Geister“ aus der Oper Orpheus und Eurydike, von Saskia Aerden an der Querflöte unterstützt, handelte von der magischen Macht der Musik. Das Stück wurde 1762 in Wien uraufgeführt. Die Ouvertüre und Hornpipe aus einem Teil der „Wassermusik“ von Georg Friedrich Händel entstand bei einer Lustfahrt des englischen Königs George I. auf der Themse. Von dem 1920 geborenen Akkordionisten Rudolf Gunter stammt die Ouvertüre in C-Dur, die einen gelungenen Beweis liefert, wie der Funke der Musik herüberkommen kann.

Die Kirchenchöre der GdG Monschau klagen schon seit einigen Jahren über personelle Probleme. So war es auch eine sinnvolle Entscheidung, dass erstmals zum Kirchenkonzert zur Osterzeit der Imgenbroicher Kirchenchor St. Josef Unterstützung durch den Konzener Kirchenchor St. Peter und Pankratius erhielt. Geleitet wurden die beiden Chöre von Helmut David. Neben der englischen Nationalhymne „God save the Queen“ zählen die „Klänge der Freude“ zu einer weiteren bekannten britischen Hymne. Sicher trugen die Chöre die Dankeshymne „Nur ihm die Erde“ von Fritz Panzer vor. Der Cherubinische Lobgesang von Dmitri Bortnjanski erzählt von Lobliedern, die man dem Schöpfer preisen solle. „Eine Hand hält die andere Hand“ des Schweizer Komponisten Klaus Huber gibt eine Anleitung, wie Leben in Geborgenheit nur in der Gemeinsamkeit gelingen kann.

Nach dem Konzert trafen sich die musizierenden Vereine und die Besucherschar noch zu einem Umtrunk im Pfarrheim.

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