Zulauf zum Sozialverband VdK ist ungebrochen

Von: M. S.
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Mit seinem bewährten Vorsitzenden Otto Offermann (vorn, rechts) präsentierte sich Konzens VdK–Ortsverband nach Wahlen und Ehrungen verdienter Jubilare. Foto: Manfred Schmitz

Konzen. Seit exakt 20 Jahren steht Otto Offermann an der Spitze des Konzener Ortsverbandes im größten deutschen Sozialverband VdK. Zuvor leistete er bereits drei Jahrzehnte Vorstandsarbeit, vornehmlich im Ressort Finanzen. Mittwochabend wurde der in seinem Heimatort vielfältig gemeinnützig Vereinsaktive erneut mit dem Vorstandsvorsitz betraut.

Im Saal Achim und Elke kandidierte Offermann im Rahmen der Generalversammlung um das Führungsamt erfolgreich, „weil mir diese arbeitsintensive Aufgabe viel Freude bereitet. Darum mache ich weiter, solange die Gesundheit mitspielt“. Als Otto Offermann den Vorsitz übernahm, steckte der VdK Konzen in einer tiefen Krise. Er rettete die auf 40 Mitglieder geschrumpfte Konzener Ortsgruppe seinerzeit buchstäblich vor der Auflösung, Innerhalb eines Jahres verdreifachte sich dann die Zahl der Mitglieder wieder.

Reinhard Danowski war aus Eschweiler in die Eifel gekommen, um die Wahlen zu leiten und Ehrungen auszusprechen. Er fungiert derzeit als kommissarischer Kreisvorsitzender. „Wir haben vielfältige personelle Engpässe, die ständigen Hilferufe sind enorm, wir betreuen zahlreiche Baustellen, müssen unsere Organisation völlig neu gestalten und künftig mutig vorangehen“, bilanziert der Gast aus der Indestadt. Werbung sei inzwischen unnötig, Mundpropaganda allein beschere mächtig Zulauf an neuen Mitgliedern. Binnen der letzten vier Monate sei der Mitgliederbestand aller 18 Ortsverbände der Städteregion um 18 Prozent gestiegen. Bundesweit bewege sich der VdK auf die Zwei Millionen-Grenze zu.

Im Rahmen seines Tätigkeitsberichtes begrüßte Offermann vorab Ehrenmitglied Norbert Thoma. Dieser stehe bald vor seiner Ehrung für 70–jährige VdK–Zugehörigkeit. „Er trat unserer Organisation 1946 bei und hielt ihr stets die Treue“, so Offermann. In einem Grußwort wertete Konzens Ortskartell–Vorsitzender Peter Jung die Verleihung der Ehrenamtsmedaille an Otto Offermann als „positives Zeichen dafür, wie sehr der VdK in die Konzener Dorfgemeinschaft integriert ist“. Der zweite Vorsitzende Werner Isaac verlas den Geschäftsbericht. Er bezifferte den aktuellen Mitgliederbestand der Konzener Ortsgruppe auf 158 Personen.

Kassiererin Christa Kleiner gab ein leichtes Minus in ihrer Soll–Haben–Rechnung bekannt; gleichwohl verwies sie auf ein beruhigendes Guthaben ihrer Finanzen. Das Revisoren-Gespann Erich Wrobel und Elfi Huppertz fanden „keinerlei Beanstandungen“ an der Buchführung ihrer Schatzmeisterin.

Die Vorstandsneuwahlen zeitigten einige personelle Veränderungen. So wurde Beisitzerin Barbara Fammels mit Dank verabschiedet. Wie Vorsitzender Offermann blieb auch sein Stellvertreter Isaac auf seinem Posten, ebenso Schriftführerin Petra Isaac. Christa Kleiner trat dagegen zurück und fand in Anne Brammertz ihre Nachfolgerin. Die Pflichten im neu geschaffenen Ressort einer Frauen-Vertreterin wird Kleiner freilich weiterhin erfüllen. Walter Voss ist nach wie vor als Betreuer tätig. Das Beisitzer-Duo wird von Gisela Wrobel und Brunhilde Prickartz gebildet.

Aufgrund zehnjähriger Mitgliedshaft ehrte Reinhard Danowski Christa Klengel, Peter Jung, Else Thoma und Stephan Gillessen mit Urkunden und Treuenadeln. Zu guter Letzt erinnerte Vorsitzender Offermann seine Zuhörer daran, dass aufgrund eines Beschlusses der VdK–Landeskonferenz der Jahresbeitrag auf 60 Euro angehoben wurde.

Jeden ersten Mittwoch im Monat wird eine Sprechstunde gehalten. Telefonische Anmeldung wird tags zuvor (bis 14 Uhr) erbeten (02402/1020188).

Mit einem Ausblick auf Unternehmungen im laufenden 2014 schloss die Versammlung. So geht es in bewährter Partnerschaft mit dem Heimatverein am 19. Juli auf Tour. Das Sommerfest für Senioren wurde auf den 2. August im MUK terminiert.

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