Zufriedene Gesichter als Lohn: Konzert der Musik treibenden Vereine

Von: ale
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Bewiesen eine beeindruckende Frische und Musikalität: die Sängerinnen und Sänger des Chors „Laudate Dominum“ unter Leitung von Christoph Goffart sangen zusammen mit dem Eifelverein. Foto: A. Lauscher

Schmidt. Die Musik treibenden Vereine aus Schmidt wollten mit ihrem weihnachtlichen Konzert den Zuhörern Freude bereiten; dies ist ihnen am Sonntag gelungen. Voll besetzt war die Pfarrkirche St. Hubertus, als die Musiker des Musikvereins Frohsinn ihre Plätze vor dem prächtigen Tannenbaum im Altarraum einnahmen.

Ludwig Fischer begrüßte die vielen Besucher, und Markus Grubert stimmte mit gekonntem Orgelspiel, dem Präludium von Jan Zach, die Zuhörer ein. In der „Christmas Festival Ouverture“, die der Musikverein unter Leitung von Leo Bütz darbrachte, waren englische Weihnachtsweisen herauszuhören: „Good King Wenceslas“ und zum Schluss das freudige „Joy to he World“ von Händel.

Dann war der Kirchenchor an der Reihe. Chorleiter Markus Grubert hatte schöne alte Lieder ausgesucht, bei denen der mehrstimmige Gesang der geübten Stimmen gut zur Geltung kam: „Lieb Nachtigall, wach auf“ und „Lasst uns lauschen, heilige Engel“.

Die kleine Gruppe des Trommler- und Pfeiferkorps wusste mit „Heilige Nacht“ von Adolphe Adam zu gefallen, einem sehr gefälligen, melodiösen Stück, wobei sich das verträumte Flötenspiel zu einem feierlichen Finale steigert. Viel Applaus war der Lohn für die außergewöhnliche Darbietung.

Ludwig Fischer trug ein Gedicht in Mundart vor, es handelte von einer Weihnachtsfeier des Merkener Mandolinenclubs, hier mischte sich ins Schmidter viel Dürener Platt; dem originellen Vortrag lauschten alle aufmerksam.

Der Kinderchor überraschte mit gut eingeübten Liedern, die hellen Stimmen klangen wunderschön, und die Solisten wurden immer sicherer. Joel Raasch, der mit seiner Solostimme glänzte, bekam den meisten Beifall. Aber auch die Leiterin, Ursula Camay, und die ganze kleine Gruppe dürfen stolz sein auf ihren gelungenen Auftritt.

Dann erfüllten wieder die Bläser den Kirchenraum mit feierlich-festlichem Klang: „Vivaldi’s Winter“ und „Eine kleine Weihnachtsmusik“ sind Stücke, in denen ein Blasorchester die ganze Bandbreite seines Könnens zeigen kann, und die Musiker des „Frohsinns“ begeisterten mit einem kraftvollen Vortrag.

„Laudate Dominum“ ist ein gemischter Chor aus Männern und Frauen, die aus Schmidt und umliegenden Dörfern kommen. Christoph Goffart, der ihn seit gut einem Jahr leitet, hatte eine gute Wahl getroffen: Im gefühlvoll vorgetragenen Weihnachtswiegenlied und dem Gospel „Standing in the Need of Prayer“ bewiesen die Sängerinnen und Sänger eine beeindruckende Frische und Musikalität. Sie proben übrigens donnerstags im Pfarrhaus und würden sich über neue Mitglieder freuen.

Der Eifelverein mit seiner Instrumentalgruppe und dem großen Männerchor brachte seine Freude am Gesang zum Ausdruck. Mit bekannten Weisen wie „Der Heiland ist geboren“ und „Der kleine Trommler“ gelang ihm eine überzeugende Darbietung. Alle Aktiven und natürlich auch sämtliche Besucher stimmten zum Schluss ein in das beliebte Weihnachtslieder-Potpouri. Man sah nur zufriedene Gesichter, als die Menschen sich nach diesem stimmungsvollen Konzert auf den Heimweg machten.

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