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Zu Gast: Umweltminister besucht Infomrationsstand der Eifelregion

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NRW-Umweltminister Johannes Remmel (3. v. l.) und Landtagsvizepräsident Eckhard Uhlenberg (rechts) informierten sich am Stand der Eifel über die Leader-Aktivitäten in der Region.

Nordeifel. Gemeinsam mit dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und dem dort angesiedelten Zentrum für Ländliche Entwicklung hatten die aktuell zwölf Leader-Regionen in Nordrhein-Westfalen in der Wandelhalle des Landtags in Düsseldorf eine Ausstellung organisiert, bei der die Regionen und die bisherigen Erfolge vorgestellt wurden. Zur Eröffnung der Ausstellung sprachen Landtagsvizepräsident Eckhard Uhlenberg und Umweltminister Johannes Remmel.

 „Unsere ländlichen Regionen sind vielfältigen Herausforderungen und Problemen ausgesetzt. Wie diese gelöst werden können, zeigen uns die ausgestellten Leader-Projekte hier im Landtag“, erklärte der Minister in seiner Eröffnungsansprache. „Leader zeigt uns, welche Chancen und Möglichkeiten unsere ländlichen Regionen in NRW bieten. Am Bedeutendsten dabei ist, dass diese Chancen von den Menschen, Verbänden, Vereinen, Dörfern und Gemeinden vor Ort erdacht und umgesetzt werden. Wir als Land unterstützen dann nur noch die Umsetzung mit den entsprechenden Fördergeldern“, betonte Remmel.

Als gelungenes Beispiel nannte Minister Remmel den Generationenpark Schmidtheim, der dieses Jahr auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin bundesweit ausgezeichnet wurde. Als Sprecher der NRW-Leader-Regionen wies der Eifeler Regionalmanager Alexander Sobotta auf die Empfehlungen der Regionen zur Optimierung des Programms für die kommende EU-Förderperiode ab 2014 hin. Auf Basis der bisher gemachten Erfahrungen wurden Statements und Wünsche für die Programmgestaltung in den nächsten sieben Jahren formuliert, die zur Verbesserung bei der praktischen Arbeit im Leader-Kontext dienen sollen.

Angemessene Mittelausstattung

Zu diesen Thesen gehört u.a. eine angemessene Mittelausstattung des Schwerpunktes, eine insgesamt größere Zahl von Leader-Regionen in Nordrhein-Westfalen sowie der Abbau von bürokratischen Hemmnissen. Das Thesenpapier wurde an die anwesenden Landtagsabgeordneten gemeinsam mit einer neuen Infobroschüre über die Leader-Regionen in NRW verteilt. Minister Remmel bekräftigte den Wunsch, Leader auch in der kommenden Förderperiode 2014-2020 als Instrument der Förderung des ländlichen Raumes in NRW einzusetzen und wenn möglich weiter auszubauen: „Im neuen EU-Förderzeitraum ab 2014 können und sollen es mehr Regionen werden. Dies ist mein Ziel – und ich hoffe, dass wir die notwendigen Finanzmittel dafür auch bekommen werden. Diese Ausstellung zeigt, dass das Geld hier gut angelegt ist“, so der Minister in seiner Ansprache. Im Anschluss an die Eröffnung nahmen sich Remmel und Uhlenberg die Zeit, sich an den Ständen der einzelnen Regionen über die Erfolge und Zwischenstände in Sachen Leader zu informieren.

Auch beim Stand der Eifel blieb Zeit für einen längeren Austausch mit den Vertretern der Lokalen Aktionsgruppe um den Vorsitzenden Reinhold Müller und Regionalmanager Alexander Sobotta. Hinter dem Begriff Leader, der überall englisch gesprochen wird, steht eine Abkürzung aus der französischen Sprache, die zu deutsch „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ bedeutet.

Konkret organisieren dabei engagierte Menschen über Dorf- und Gemeindegrenzen hinweg in Landkreisen der Eifel, des Münsterlands, in Süd- und Ostwestfalen sowie am Niederrhein neue Modelle für Lebensqualität auf dem Land, Initiativen für regionalen Tourismus, Gewinn aus der Energiewende, Mehrgenerationenprojekte und vieles mehr. Im Vordergrund steht die Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements.

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