Konzen - Zu Gast beim „Missionar mit den Händen”

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Zu Gast beim „Missionar mit den Händen”

Von: dm
Letzte Aktualisierung:
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Bruder Theo Call erklärt Martin Krings, wie die Wasserentnahme am See für die Turbine funktioniert.

Konzen. Es sind Bilder wie aus einer anderen Welt, von Menschen und Landschaften weit weg von Konzen im rund 7600 Kilometer entfernten Kabanga: Dort lebt und arbeitet seit nunmehr 42 Jahren Theo Call aus Konzen als Bruder der Afrika-Missionare.

Elke und Martin Krings haben Theo Call auf „seiner” Missionsstation besucht, sie haben dort fast zwei Wochen lang mit Bruder Theo gelebt und gearbeitet, sie haben ihn in seinem Alltag begleitet, sie sind dort Menschen begegnet, die bitter arm und dennoch zufrieden sind.

Über ihre Erlebnisse und Eindrücke aus dem Leben mit Bruder Theo und über die Begegnungen mit den Menschen von Kabanga erzählen Martin und Elke Krings in Wort und Bild am kommenden Sonntag, 15. März, im Saal von Achim und Elke. Zudem haben sie über ihre Reise nach Tansania ein Tagebuch geschrieben, das es dann zu kaufen gibt.

Bruder Theo Call hat Schulen gebaut und ein Krankenhaus, er sorgt dafür, dass Krankenhaus und Schulen mit Strom versorgt werden. Dazu hat er eigens einen Stausee angelegt, Turbinen installiert und elektrische Leitungen verlegt.

Er baut Kirchen, Tische und Bänke für die Schulen, er ist Schreiner, Schlosser, Automechaniker, Lehrmeister, Ausbilder,Ê Bauunternehmer und Firmenchef, er ist der „Mann für alle Fälle”, er kümmert sich um Behinderte und Flüchtlinge.

Seit gut 42 Jahren lebt er in Kabanga. In diesen Jahren hat Bruder Theo mitgeholfen, die „Welt” dort zu verändern und das Leben der Menschen zu verbessern. Theo Call gibt den Menschen in „seiner afrikanischen Heimat” Hoffnung und Perspektive, er gibt Hilfe zur Selbsthilfe, er ist der „Missionar mit den Händen”.

Schlosser und Schmied

Martin Krings ist von Beruf Schlosser und Schmied, Theo Call war in seinem ersten Beruf Schlosser und Schmied, beide sind erfolgreiche Unternehmer, der eine in Monschau, der andere in Kabanga.

Es gab also gute Gründe, dass sie zusammengefunden haben, um zu fachsimpeln über Projekte, über neue und alte Technik. Also machte Martin Krings sich gemeinsam mit seiner Frau Elke am 27. Oktober 2008 auf, Theo Call dort zu besuchen, wo er seit Anfang Dezember 1967 lebt und arbeitet.

In ihrem reich bebilderten Tagebuch erzählen die Reisenden nicht nur, was sie tagsüber gesehen haben, sie erzählen von den Menschen dort, sie schildern, was sie erlebt haben, was sie so darüber denken und fühlen. Ein Blick also auch ins Innenleben einer Missionsstation und, so weit wie möglich, auch in das Seelenleben eines Missionars. Wer das Tagebuch aufmerksam liest, fühlt sich bald mitten drin im Geschehen von Kabanga, er fühlt sich als Begleiter von Bruder Theo.

Bruder Theo zu helfen, dass er weiterhin die Frohe Botschaft in Wort und Tat den Menschen in Kabanga verkünden kann, dies ist auch Absicht und Ziel dieses Tagebuches. Der Erlös (25 Euro pro Buch) kommt Bruder Theo zugute.

Auch mit fast 71 Jahren ist Bruder Theo noch voller Pläne und Tatendrang: Er will wieder Kirchen bauen und Schulen, er will einen neuen Stausee anlegen und dort eine weitere Turbine für die Stromversorgung installieren. Gleichsam als Folge ihre Afrika-Reise haben Martin und Elke Krings einen Freundeskreis und Förderverein „Bruder Theo Call” gegründet, der es sich zur Aufgabe macht, den „Weißen Vater Theo” in seiner Arbeit zu unterstützen und ihm damit zu zeigen, dass er in seiner Eifeler Heimat nicht vergessen ist.

Einzelheiten über den neuen Förderverein gibt es am Sonntag, wenn Martin und Elke Krings über ihre Afrikareise berichten. Beginn ist um 17.30 Uhr im Saal von Achim und Elke Huppertz in Konzen. Am Sonntag, 22. März, berichten die Eheleute Krings dann ab 17.30 Uhr im Hotel Hirsch in Kalterherberg.
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