Roetgen - Zentrale Anlaufstelle: Senioren finden Rat in Roetgen

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Zentrale Anlaufstelle: Senioren finden Rat in Roetgen

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:

Roetgen. Mit der Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Senioren in Roetgen kann begonnen werden. Im Rathaus soll ein Beratungsbüro eingerichtet werden, wo Senioren regelmäßig angebotene Sprechzeiten nutzen können. Der Roetgener Generationenausschuss folgte jetzt einstimmig einem Antrag der CDU-Fraktion, eine solches Servicebüro einzurichten.

Zur Vorbereitung des neuen Angebotes soll ein Arbeitskreis gebildet werden, der die organisatorischen und strukturellen Voraussetzungen schafft.

Eine der wichtigsten Aufgabe der zentralen Anlaufstelle wird darin bestehen, Senioren in Alltagsfragen zu beraten und Kontakte zu Behörden und Institutionen herzustellen, denn hier existieren oft Hemmschwellen bei älteren Menschen. Gesundheit, Ernährung, Pflege und der Dauerbrenner Rente sind weitere seniorenspezifische Themen, die in der Beratungsstelle thematisiert werden können. Die Aufgabe der Beratung soll auf ehrenamtlicher Basis von Organisationen und Vereinen wahrgenommen werden.

Die Bevölkerung altert

Für Roetgen konnte man erste Organisation die Johanniter-Unfallhilfe gewinnen. In der Sitzung stellte sich Renate Schütt aus Mützenich vor, die ihre bereits reichhaltige Erfahrung in der Seniorenbetreung und -beratung einbringen möchte. Sie ist bereits seit 20 Jahren ehrenamtlich für die Johanniter im Einsatz.

Nicht im Boot bei der Seniorenbetreuung vor Ort wird die Roetgener Arbeiterwohlfahrt (AWO) sein. Deren Ortsvereins-Vorsitzender Helmut Schönberger erklärte nach anfänglicher Bereitschaft jetzt aus persönlichen Grund seinen Rückzug von Angebot der Mitwirkung, nutzte aber zumindest das Forum des Ausschusses, um die Werbetrommel für den seiner Meinung nach in Roetgen etwas unterschätzten AWO-Ortsverein zu rühren.

Zuvor hatte Antragstellerin Wiltrud Strunk erläutert, dass man vor dem Hintergrund des demografischen Wandel nicht mehr an der Notwendigkeit einer zentralen Beratungsstelle für Senioren nicht mehr vorbeikomme. Laut Statistik werden im Jahr 2030 mindestens 60 Prozent der Roetgener Bürger 60 Jahre und älter sein.

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