Woffelsbach - Woffelsbachs „neue Mitte”: Parkplatz in bester Lage

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Woffelsbachs „neue Mitte”: Parkplatz in bester Lage

Von: P. St.
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Den Parkdruck ausbremsen: Simm
Den Parkdruck ausbremsen: Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns gab gemeinsam mit den Projektbeteiligten die neue Pkw-Stellfläche im Ortszentrum Woffelsbach frei. Foto: P. Stollenwerk

Woffelsbach. Jetzt ist Woffelsbach dran: Nachdem die beiden wichtigsten Fremdenverkehrsorte in der Gemeinde Simmerath, Rurberg und Einruhr, durch zahlreiche Projekte in den zurückliegenden Jahren aufgewertet wurden, nimmt nun die Umgestaltung des Ortszentrums Woffelsbach Gestalt an.

Sichtbare Zeichen für die Umsetzung dieser beharrlichen Forderungen sind Veränderungen im Dorfzentrum und das in den Startlöchern befindliche Projekt „Neue Mitte.”

Die Wendelinusstraße wird im Zuge einer Dorferneuerungsmaßnahme derzeit umgestaltet, und die wenig attraktive Parkfläche unterhalb des Lokals „Kunst & Schmaus” soll den Charakter eines Dorfmittelpunktes erhalten.

Die wichtigste Maßnahme im Rahmen der Dorferneuerung aber war die Anlegung eines Parkplatzes im Ortskern, der jetzt ganz offiziell mit der Durchtrennung eines Bandes seiner Bestimmung übergeben wurde. Hinter dem Haus Rurseeklänge an der Wendelinusstraße wurden 80 neue Stellplätze geschaffen. Weichen musste dafür der ehemalige Privat-Campingplatz Oelgeklaus. Der Eigentümer hatte der Gemeinde Simmerath das Grundstück zum Kauf angeboten, die daraufhin auf die Fläche in bester Lage zugriff.

Das mangelnde Angebot an Parkflächen in zentraler Lage war schon seit Jahren ein dauerhafter Punkt der Kritik; nun sei „dem großen Bedarf für weiteren Parkraum” Rechnung getragen worden, stellte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns beim Ortstermin fest. Damit sei ein weitere Schritt zur positiven Entwicklung von Woffelsbach erfolgt.

Im November 2008 wurde mit der Planung begonnen, was prompt Unruhe unter einem Teil den Dauercamper hervorrief, denen die angestammten Plätze fristgerecht gekündigt wurden. Insgesamt fielen 48 Plätze weg; zudem erfolgte zeitgleich auch noch eine Reduzierung des Stellplatzangebotes auf dem Gemeindecampingplatz.

Die Dauercamper waren dennoch nicht gezwungen, den Rückzug anzutreten, denn es wurden in Woffelsbach Alternativ-Standorte angeboten, wobei der Trend unverkennbar ist, dass die Nachfrage an Dauerplätzen ohnehin geringer geworden ist.

So wurde im Herbst 2010, nachdem der Platz geräumt war, mit den Bauarbeiten begonnen, im Sommer 2011 war der neue Platz fertig. Neben dem Parkplatz mit 80 Stellplätzen, der durch viel Grün und 30 hochstämmige Laubbäume einmal einen alleenartigen Charakter erhalten soll, wurde direkt am Haus Rurseeklänge auch noch eine Mehrzweckfläche, etwa für die Aufstellung eines Festzeltes, angelegt. Der 6000 Quadratmeter große Parkplatz ist beleuchtet und passt sich harmonisch in das dörfliche Umfeld ein. Dafür wurden 5000 Kubikmeter Bodenaushib bewegt, 1000 Quadratmeter Rasengittersteine und weitere 1000 Quadratmeter Asphalt verlegt.

Ohne den Grundstückswerb kostete die gesamte Parkplatzanlage rund 355.000 Euro. Die Bezirksregierung förderte die Maßnahme mit 105.000 Euro.

Nun geht es in Woffelsbach weiter mit der Gestaltung der „Neuen Mitte”. Dieses EU-Programm, das unter dem Sammelbegriff „Blue Spot - Hot Spot” geführt wird, ist völlig unabhängig vor den bisherigen Maßnahmen.

Näheres zum Umsetzung dieses EU-Programms zur Förderung des Jugendtourismus in der Grenzregion erfahren die Bürger bei einer Info-Veranstaltung am kommenden Dienstag.

Bürgerinformation zu Jugendferiendorf am Rursee

Die Gemeinde Simmerath möchte das Ortszentrum von Woffelsbach („Neue Mitte”) umgestalten und aufwerten. Im Vorgriff auf die Baumaßnahmen lädt die Gemeinde zur Vorstellung der Planung ein. Die Bürgerinformation findet statt am Dienstag, 30. August, um 19 Uhr, im Haus Rurseeklänge, Wendelinusstraße 9, in Woffelsbach. Alle interessierten Bürger sind zur Vorstellung der Planung eingeladen. Auf dem Gelände des Gemeindecampingplatzes in der Woffelsbacher Bucht soll ein Jugendferiendorf entstehen.

Möglich wurde diese Maßnahme nicht zuletzt durch eine Förderung aus Interreg-Mitteln der Europäischen Union. Auch die Gemeinde Simmerath ist Partner im grenzüberschreitenden Projekt „Blue Spot-Hot Spot”, das sich für eine Stärkung des Jugendtourismus im Eifel-Ardennen-Raum einsetzt. Rund 5,5 Millionen Euro fließen durch das Projekt in die Region und tragen an acht verschiedenen Standorten in Belgien, Deutschland und Luxemburg zu einer Stärkung des vorhandenen Angebotes bei.

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