Wo Wanderer gerne einkehren: Fünf Nationalpark-Gastgeber zertifiziert

Von: ale
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Die Eifel-Touristik GmbH, vertreten durch Stephan Kohler (links), das Nationalparkforstamt Eifel, vertreten durch Michael Lammertz (rechts), und die neuen zertifizierten Gastgeber machen gemeinsam aus dem Nationalparkerlebnis eine runde Sache. Foto: Anneliese Lauscher

Simmerath. Der Nationalpark Eifel ist zu einem Magneten für Touristen aus Nah und Fern geworden, mit dem Begriff „Nationalpark Eifel“ verbinden die Besucher beeindruckende Naturerlebnisse, aber auch eine Gastronomie, die das Erlebnis abrundet.

Dafür haben das Nationalparkforstamt Eifel im Landesbetrieb Wald und Holz NRW und die Eifel Tourismus GmbH gemeinsam gesorgt; nun sind seit sechs Jahren die „Gastgeber Nationalpark Eifel“ begehrte Adressen bei den Gästen. Im Simmerather Rathaus wurden am Dienstag im Rahmen einer Feierstunde weitere fünf Gastgeber zertifiziert.

Michael Lammertz, Fachgebietsleiter Kommunikation und Naturerleben im Nationalparkforstamt Eifel, wandte sich mit einem Grußwort an die vielen Teilnehmer, die zur Sitzung gekommen waren. Er zitierte einen Leitgedanken, der sich in den Grundsätzen der Nationalparkverwaltung findet: „Das Nationalparkforstamt Eifel unterstützt die Entwicklung der regionalen Wirtschaft und des nachhaltigen Tourismus.“

Die Zusammenarbeit, die vielleicht auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheine, habe sich als sehr fruchtbar erwiesen. „Beim Wandern können unsere Gäste kein Geld ausgeben“, stellte er fest, deshalb sei es sinnvoll, dass sie einkehren können und dann auf Menschen treffen, die den Nationalpark gut finden, die über ihn Bescheid wissen und die Informationen bereithalten.

Qualität und Service

Mit diesem Prinzip identifizieren sich bereits die Betreiber von 51 Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätzen und Restaurants. Die Auszeichnung mit der Umweltmarke „Viabono“ oder mit der Regionalmarke Eifel ist Grundvoraussetzung, außerdem haben sich die Betreiber am Schulungs- und Qualitätssiegelprogramm „Servicequalität Deutschland“ beteiligt, dann wurden sie noch von der Nationalparkforstverwaltung qualifiziert, um ihren Gästen umfassende Informationen zum Nationalpark Eifel anbieten zu können.

Stephan Kohler von der Eifel Tourismus GmbH erinnerte an die Anfänge der Kooperation im Jahr 2005 und hob hervor, dass man nun eine gute Partnerschaft zwischen Naturschutz und Tourismus pflege. „Die gut funktionierende Angebotsgruppe hier kann Vorbild für andere sein“, ist er überzeugt.

Neu im Kreis der „Gastgeber Nationalpark Eifel“ sind das Freizeitheim Hollerath in Hellenthal-Hollerath, das Ferienhaus Murmelhaus in Kall-Wahlen (man erfuhr, dass der Name von bunten Murmeln kommt, die überall im Haus in die Wände eingearbeitet wurden), das Hotel Haus am See und das Hotel Schütt in Einruhr, das Restaurant Rur-Café in Monschau sowie die Eifel-Chalets „Biber“, „Schwarzstorch“ und „Wildkatze“ in Schleiden-Gemünd. Die „Neuen“ erhielten ihre Urkunde und ein Schild zur Kennzeichnung des Hauses, vor dem nun auch die Nationalpark-Gastgeber-Flagge wehen wird.

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