Winterwandertage: Romantische Bachtäler und tolle Fernsichten

Von: bl
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Naturerlebnisse am laufenden Band. Die 34. Winterwandertage des Lammersdorfer Eifelvereins führten durch die faszinierendsten Landschaften des Monschauer Landes. Foto: Bernd Läufer

Lammersdorf. Als an Silvester bei strahlendem Sonnenschein an der Stelinghütte mit Blick auf das Hohe Venn die Sektkorken knallten, stand bereits fest, dass es für den Eifelverein Lammersdorf einen eigenen Grund zum Feiern gab.

167 Bewegungshungrige hatten nach den Weihnachtsfeiertagen an den 34. Winterwandertagen mit insgesamt sieben Touren teilgenommen – so viele wie seit 2003 nicht mehr. Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung von Gästen, die nicht dem Verein angehören. Eine Gruppe reiste sogar aus dem Selfkant an.

Kurze und lange Strecken

Gut bewährt hat sich die an zwei Tagen praktizierte Kombination von kurzen und langen Strecken. So kamen sowohl Freunde gemächlicher Entfernungen als auch die Liebhaber anspruchsvollerer Distanzen auf ihre Kosten. Die Auswahl der Routen im „Rurgebiet“ zwischen Menzerath, Widdau und Hammer, rund um Schmidt zwischen Gerstenhof und Wolfskaul, im Roetgener Wald zwischen Dreilägerbach, Schleebachgraben und Rackesch, rund um Rott zwischen Relais Königsberg, Dreilägerbachtalsperre, Mulartshütte und Friesenrath sowie von Konzen über Rochusmühle ins Steinley-Venn überraschte selbst alte Wanderhasen mit noch unbekannten Wegstücken.

Entscheidenden Anteil daran, dass jede Wanderung zu einem Erlebnis mit eigenem Charakter wurde, hatten Siegfried Breuer, Elmar Babst, Albert Leister, Dieter und Christiane Witthaus, Bernd und Elisabeth Läufer sowie Robert Johnen. Sie setzten die von Wanderwartin Elisabeth Läufer ausgearbeiteten Strecken bravourös in die Tat um.

Romantische Bachtäler, mit Raureif überzogene Wiesen und Felder, abenteuerliche Pfade, markante Aussichtspunkte wie die Hubertushöhe bei Schmidt mit Blick über den Rursee hinweg, Fernsichten bis zum Siebengebirge oder weit über Aachen hinaus, das Naturschutzgebiet Struffelt, das Steinley-Venn sowie beeindruckende Natur- und Kulturdenkmäler sorgten für reichliche Abwechslung.

Dass bei den Winterwandertagen das gemeinsame Unterwegssein im Vordergrund steht, konnte man am besten während der Pausen erkennen. Da machten Weihnachtsgebäck und Printen, selbst gemachter Glühwein und Aufgesetzter nach altem Hausrezept die Runde. Vor allem der Kuchen von Christiane Witthaus hat inzwischen Kultstatus erlangt.

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