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Wiesn-Atmosphäre im Kalterherberger Proberaum

Von: lm
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Einmal im Jahr werden in Kalte
Einmal im Jahr werden in Kalterherberg die Trachten ausgepackt: Auch in diesem Jahr war das Oktoberfest im Proberaum wieder ein voller Erfolg. Foto: Lea Mertens

Kalterherberg. Das Oktoberfest in München zählt mit seinen 6,9 Millionen Besuchern zu den größten Volksfesten weltweit. Diese Dimensionen werden zwar bei der Ausgabe des Festes in Kalterherberg, jährlich ausgerichtet vom Musikverein „Harmonie” Kalterherberg nicht erreicht.

Jedoch ist es auch bei den Dorfbewohnern zur Tradition geworden, sich ein Mal im Jahr in seine Trachten zu schmeißen, um gemeinsam im Proberaum der „Harmonie” zu feiern.

So gelang es dem Musikverein auch in diesem Jahr wieder das Flair der Münchener Wiesn in die Eifel zu bringen. Bei der Dorfbevölkerung trifft das Fest schon seit Jahren auf positive Resonanz, so dass auch am vergangenen Sonntag viele Besucher den Weg in den Proberaum fanden.

Der erste Vorsitzende, Daniel Neuß, wusste dazu zu berichten, dass aus dem anfangs lediglich für die Nachbarschaft organisierte kleine Fest nicht mehr viel übrig sei. „Heute ist es ein Fest für das ganze Dorf und wird von diesem auch rege angenommen”, betonte er.

Richtige Wiesn Atmosphäre kam dadurch auf, dass sich nicht wenige der Besucher in Lederhose und Dirndl geschmissen hatten, um mit zünftigem Wiesn-Bier und dem typischen bayerischen Essen, wie Brezeln und Weißwürste mit Sauerkraut zu feiern.

Neben der Geselligkeit und der ausgelassenen Stimmung überzeugte das Fest auch in diesem Jahr wieder mit verschiedensten Wettbewerben, bei denen die Gäste gegeneinander antreten konnten. Sowohl das Bierkrugstemmen, als auch das Sägen eines Baumstammes in Duos erfreute sich großer Beliebtheit und brachte die Stimmung im Proberaum zum kochen.

Selbstverständlich war seitens des Musikvereins für die richtige musikalische Unterhaltung gesorgt. Die „Original Butzeltaler Musikanten”, die mit Felix Frantzen einen neuen Schlagzeuger in ihren Reihen begrüßen durften, begeisterten das Publikum mit volkstümlicher Blasmusik, die bei einem solchen Fest auf keinen Fall fehlen darf.

Bei aller Tradition gab es aber auch zwei Neuheiten auf der diesjährigen „Kalterherberger Wiesn”: Morgens war sie um 11 Uhr erstmalig mit einer Happy Hour gestartet, was die Besucher an diesem schönen Herbsttag recht früh in den Proberaum lockte. Und für die kleinsten Besucher war draußen zum ersten Mal eine Hüpfburg aufgebaut worden, auf der sich die Kleinen austoben konnten, während ihre Eltern das „Wiesn Flair” genossen.

Das Oktoberfest ist aus dem Dorfleben in Kalterherberg nicht mehr wegzudenken. So konnte es auch in diesem Jahr wieder mit ausgelassener Stimmung überzeugen ist daher als voller Erfolg zu verbuchen.

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