Rurberg - Wenn der Rursee wieder in Flammen steht

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Wenn der Rursee wieder in Flammen steht

Von: Christina Handschuhmacher
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Freuen sich auf die nächste Ausgabe des Rurseefests: (v.l.) Manfred Jansen (Sponsor Sparkasse), Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Organisator Sander Lutterbach, Dietmar Siebigteroth (Sponsor Stawag), Cornelia Freuen (Rursee Touristik) und Michael Franzen, 1. Vorsitzender des Orts- und Verkehrsvereins Rurberg-Woffelsbach. Foto: C. Handschuhmacher

Rurberg. Es sind noch genau sechs Wochen bis der Startschuss für das größte Volksfest in der Region fällt: Von Donnerstag, 24. Juli, bis Sonntag, 27. Juli, steht der Rursee wieder in Flammen und die Seeorte Rurberg und Woffelsbach werden dann erneut einen Besucheransturm erleben, der seinesgleichen sucht.

Rund 300 ehrenamtliche Helfer werden in den beiden Seeorten im Einsatz sein, damit das Riesen-Event reibungslos über die Bühne geht. Für die finanzielle Unterstützung sorgen die beiden Hauptsponsoren Sparkasse und Stawag.

Und wieder ist das Programm des Rurseefests um einige Punkte angewachsen: Der Flyer – oder besser gesagt das Programmheft – umfasst mittlerweile zehn Seiten. „Im nächsten Jahr werden wir uns wohl noch zusätzliche Flächen suchen müssen“, sagte Organisator Sander Lutterbach bei der offiziellen Vorstellung des Programms am Donnerstagvormittag.

Neu in diesem Jahr ist unter anderem der Crazy Boats Corso auf der Rurberger Seenplatte. Im letzten Jahr musste das Event mangels genügender Anmeldungen noch einmal auf Eis gelegt werden, doch in diesem Jahr werden am Samstag ab 19 Uhr verrückt geschmückte Wasserfahrzeuge über die Seenplatte schippern.

Wen es schon vorher aufs Wasser zieht, der kann seinen Gleichgewichtssinn und sein Geschick beim Stand up Paddling – vielen bekannt aus einer der letzten Folgen der ProSieben-Show „Schlag den Raab“ – testen.

Aber auch Altbewährtes hat seinen verdienten Platz im Programm. Am Samstagabend stehen in Rurberg wieder „For Example“ auf der Bühne – und das mittlerweile bereits im 18. Jahr. „Mich haben schon mehrere Leute gefragt, warum wir immer ‚For Example“ spielen lassen“, sagt Sander. „Die Antwort ist: Die sind einfach gut.“ Wer es eher rockig macht, kommt am Freitagabend bei der 3. Auflage von „Rursee Rock“ auf seine Kosten.

„Die Gemeinde Simmerath ist stolz darauf, dass wir das Rurseefest haben“, sagte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Das Rurseefest sei das besucherstärkste touristische Highlight in der Region. Hotels und Ferienwohnungen in den Seeorten seien schon seit Monaten für das Wochenende ausgebucht, sagt Cornelia Freuen von der Rursee Touristik. „Wir haben Gäste, die eine Anreise von vier bis fünf Autostunden in Kauf nehmen. Und auch in den Niederlanden und in Belgien ist das Rurseefest mittlerweile ein bekanntes Highlight.“

Egal, ob aus dem Ausland oder der näheren Umgebung: Lutterbach rechnet „bei gutem Wetter mit bis zu 50.000 Besuchern“ für das ganze Wochenende. So ein Besucherandrang muss natürlich gut organisiert werden. Deshalb liegt bereits ein genehmigtes Sicherheitskonzept vor und es gibt ebenfalls ein ausgefeiltes Parkleitsystem. „Die Besucher sollen dem Parkleitsystem folgen und nicht ihrer Intuition“ bittet Lutterbach. „Auf den Wiesen stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung, wer aber anderswo im Halteverbot steht, muss leider abgeschleppt werden.“

Ins wievielte Jahr das Rurseefest 2014 geht, kann niemand so genau sagen. „Wahrscheinlich hat das erste Fest im kleinen Rahmen mit Feuerwerk auf dem Rursee 1962 oder 1963 stattgefunden“, sagt Lutterbach. Auch wenn nicht genau feststeht, wie oft das Rurseefest bereits stattgefunden hat, so soll doch nächstes Jahr der runde Geburtstag der Veranstaltung zelebriert werden. „Im nächsten Jahr feiern wir 50 Jahre Rursee in Flammen“, kündigte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns an. „50 Jahre haben wir dann in jedem Fall voll und dann gibt es noch einen Grund mehr zu feiern.“

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