Simmerath - Weihwasser für das neue „Simmbad“

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Weihwasser für das neue „Simmbad“

Von: Walter Frings
Letzte Aktualisierung:
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Das Simmbad als Trimmbad: Im Lehrschwimmbecken können sich Kinder bei 30 Grad Wassertemperatur so richtig wohlfühlen. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Dass beim abschließenden Staffelschwimmen das hochkarätig besetzte Team der Gemeindeverwaltung Simmerath (Nießen/Nellessen/Kaulen) nur Rang drei von vier Teams belegte, darf dennoch als besonderer Erfolg gefeiert werden, denn das kleine Rennen als stimmungsvolle Einlage bei der offiziellen Einweihung der neuen Schwimmhalle war gleichzeitig der erste Wettbewerb überhaupt im neuen „Simmbad“.

Entspannt wie die Schwimmer selbst fanden sich am Freitagmittag rund 60 Gäste mit blauen Überziehschuhen am Beckenrand des neuen Bades an der Walter Bachmann-Straße ein, um der Einschätzung von Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns beizupflichten: „Das ist ein bedeutender Tag für Simmerath und die Region.“

Auch wenn die Beschilderung zum neuen Bad an der Hauptschule noch angepasst werden muss, haben seit der inoffiziellen Eröffnung am 30. Oktober 2012 bereits über 2000 Besucher den Weg ins rundum gelungene Hallenbad gefunden. An diesem Wochenende, beim kostenlosen Kennenlern-Termin, dürfte diese Zahl noch einen gewaltigen Sprung nach oben machen. Für die Bevölkerung und die Gäste, aber besonders für das Schul- und Vereinsschwimmen, sah Karl-Heinz Hermanns die Schwimmhalle als unverzichtbar. Mit Sportbecken (25x10 Meter) sowie Kinderplanschbecken und Lehrschwimmbecken in abgetrennten Bereichen bietet das Bad auf insgesamt 2200 Quadratmeter Nutzfläche eine allseits gelobte Struktur.

38 Stunden in der Woche (gegenüber bisher 33,5) ist das Bad geöffnet. Dreimal in der Woche wird Frühschwimmen angeboten, und die zusätzliche Öffnungszeit am Sonntagnachmittag (16 bis 19 Uhr) kommt dem Bedarf entgegen.

Der Bürgermeister erinnerte daran, dass das alte Bad wegen Baumängeln 2010 habe geschlossen werden müssen. Eine Sanierung „hätte soviel gekostet wie ein neues Bad“. Dieses neue Bad steht nun nach zwei Jahren und drei Monaten zur Verfügung. Mit knapp unter vier Millionen Euro sei der Kostenrahmen vom Generalübernehmer eingehalten worden.

Zwei ortsnahe Bäder

Städteregionsrat Helmut Etschenberg beglückwünschte Simmerath „zum absolut gelungenen Bad“ und sprach von einer „klugen und zukunftsweisenden Entscheidung an diesem Standort in direkter Nähe zur künftigen Sekundarschule.“ Zur Frage, ob nicht ein gemeinsames Bad für Simmerath und Monschau („an einem Platz, wo niemand wohnt“) die bessere Lösung gewesen sei, bezog Etschenberg „mit aufbauenden Worten“ klar Position: „Fakt ist, dass beide Kommunen jetzt ortsnah über ein modernes Schwimmbad verfügen.“

Von einer „sportlichen Herausforderung“ beim Neubau sprach Dr. Achim Matuszek vom Generalübernehmer Sportstadianet. Gerne blickte er auf die reibungslose Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten zurück.

Schließlich gab es auch noch Weihwasser für das neue Bad, indem Pfarrer Michael Stoffels und Pastor Volker Böhm die ökonomische Einsegnung der Sportstätte vornahmen.

Was aber wäre ein Schwimmbad-Einweihung ohne die sportliche Note? Die Schwimmabteilung der Hansa Simmerath trat an den Start und zeigte unter Leitung von Ingo Braun, zugleich erster Vorsitzender des Schwimmbezirks Aachen, wie geübte Wasserratten ihre Bahnen ziehen. Zuvor hatte Manfred Abel, der Vorsitzender Hansa-Gemeinschaft Simmerath, die Ausdauer der Schwimmabteilung gelobt, die zweieinhalb Jahre lang hohen Belastungen ausgesetzt gewesen sei und in fünf unterschiedlichen Schwimmbädern der Region den Betrieb „über Wasser“ gehalten habe.

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