Wasserverband Eifel-Rur gestaltet Paulushofdamm um

Von: hes
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Der Eiserbachdamm (links) wurde bereits vor Jahren komplett umgekrempelt – nun soll auch die Straße über den Paulushofdamm zwischen Haupt- und Obersee kräftig aufgehübscht werden. Die Umgestaltung soll zur Hauptsaison am Rursee möglichst schon abgeschlossen sein. Foto: H. Schepp
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Haben bald ausgedient: Brückenpfeiler und Geländer am Paulushofdamm stammen aus der Nachkriegsära des Wasserverbandes. Foto: Stollenwerk

Rurberg. Der Unterschied ist gravierend: Hier der Eiserbachdamm – ansprechend, modern, verkehrsberuhigt, dort der Paulushofdamm mit dem Charme vergangener Zeiten und etwas verwahrlost wirkend. Doch Abhilfe naht.

Noch in diesem Jahr möchte der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) mit einem Kostenvolumen von rund 100.000 Euro die Straße über den Damm zwischen Hauptsee und Obersee umgestalten und damit eine bessere besucherlenkung und optische Aufwertung erwirken. Jetzt stellte WVER-Ingenieur Herbert Polczyk vom Unternehmensbereich Talsperren die Planungen für die Erneuerung der Dammkronenstraße im Simmerather Tiefbauausschuss vor.

Tatsächlich finden sich auf der vor allem von Besuchern viel genutzten Straße im Dreiseeneck noch Elemente aus der Nachkriegsära des Wasserverbandes; das Geländer links und rechts beispielsweise, das nur optisch abgrenzt, aber die berüchtigten „Brückenspringer“ nicht von ihrem gefährlichen Hobby abhält, so Polczyk. Hier soll eine neue Zaunanlage entstehen – beidseitig und „so, dass das Springen deutlich erschwert wird, ohne dass wir Bauzäune aufstellen müssen“, so der Planer des Wasserverbandes.

Der jetzt noch separate Gehweg an der Hauptseeseite wird an die Straßentrasse heran verlegt und nur noch optisch von dieser getrennt – analog zur Gestaltung der Eiserbachdammstraße. Da die Straße, die nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben ist, und der Gehweg dann auf einer Ebene liegen, ist auch Barrierefreiheit auf dem 280 Meter langen Ausbaustück gewährleistet.

Wasserschutz betonen

Die Gestaltung der Dammkrone soll den Wasserschutz vor allem auf der Oberseeseite (Trinkwasserspeicher) betonen, aus dem gleichen Grunde bleibt der gesamte Bereich „abfallfrei“ und erfolgt die Entwässerung zum Hauptsee hin, gab Herbert Polczyk Einblick in die Planung. Hecke und Grünanlage sowie eine Beschilderung im Einklang mit dem Nationalpark Eifel runden die Optik des „neuen“ Paulushofdamms ab, dessen Dammsubstanz bei alledem nicht angerührt wird.

Der Diplom-Ingenieur geht von einer Bauzeit von zwei Monaten aus, die möglichst nicht in die Haupttouristenzeit fallen soll, spricht Polczyk von einer Zeit zwischen Oster- und Sommerferien, „auch um Events wie das Rurseefest nicht zu beeinträchtigen“.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns nahm „mit Freude wahr, dass der WVER mittlerweile auch die touristischen Belange seiner Einrichtungen und Aktivitäten stärker in den Fokus rückt – neben seinen eigentlichen Aufgaben“.

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