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Wanderer gehen auf neuen Wegen

Von: sas
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Eine Tour, die auf der Einruhrer Wanderwoche angeboten wurde, führte die Teilnehmer zur neuen Urftseebrücke. Foto: WIlli Büchel

Einruhr. Durchweg zufrieden und begeistert waren die Teilnehmer der traditionellen Wanderwoche in Einruhr. Zum inzwischen 31. Mal hatte der Eifelverein ein abwechslungsreiches Naturprogramm zusammengestellt. „Wir sind viele neue Wege gelaufen”, freute sich Hartmut Haas, der jährlich zu Wanderwoche nach Einruhr kommt.

Bei allen Wanderungen seien bisher unbekannte, neue Strecken eingeschlagen worden. Neben den vielseitigen Wanderungen wurden die Teilnehmer mit optimalen Wetterbedingungen belohnt. „Wir hatten genau das richtige Wanderwetter: kalt und trocken”, sagte Vereinsvorsitzender Siegbert Heup. Nur am letzten Tag habe es leider geregnet, ergänzte Pressesprecherin Margrit Heup.

221 Wanderer

Während im vergangenen Jahr 215 Wanderer begrüßt werden konnten, nahmen dieses Mal 221 Gäste an den Touren quer durch die Eifel teil. Insgesamt wurden sieben Wanderungen angeboten, bei denen durchschnittlich 32 Teilnehmer mit marschierten

Zum Auftakt führte Ulla Wiesen eine 15 Kilometer lange Tour nach Rurberg und über Schöne Aussicht zurück. Den genauen Ablaufplan der Wanderwoche stellte Vorsitzender Siegbert Heup anschließen beim gemütlichen Zusammensein im Eifelhaus vor.

Neu war, dass es am zweiten Tag nicht wie üblich an die Ahr auf den Rotweinwanderweg ging. Stattdessen stand die traditionelle Vennwanderung mit Marita und Werner Löffler auf dem Programm. „Wir haben die beiden Tageswanderungen getauscht”, erklärte Heup. Sonntags sei der Rotweinwanderweg immer so überlaufen gewesen, dass die Tagestour nun auf den Montag verschoben worden sei. Die Wanderung an der Unteren Ahr, rund um Bad Bodendorf, hatten Klaus Grundmann und Hartmut Haas organisiert.

Den vierten Tag der Wanderwoche übernahm Gottfried Kirch-Steffen, der seine Wanderkollegen etwa 17 Kilometer rund um Kalterherberg führte. Ein fester Bestandteil der Wanderwoche ist und bleibt das große Skatturnier, an dem 21 Spieler um den Sieg kämpften. Zum besten Skatspieler wurde der glückliche Klaus Grundmann gekürt. „Er spielt fast jedes Jahr mit und hat es endlich geschafft, mal zu gewinnen”, verkündete Vorsitzender Heup.

Für den fünften Tag hatte Heup eigentlich einen Dorfrundgang in Eicherscheid geplant. „Doch da die Urftseebrücke fertig ist, wollte ich mit den Wanderfreunden lieber das neue Bauwerk besichtigen”, erklärte er. Und die Tour, vom Kermeter aus über das Lorbachtal zur Brücke und über Vogelsang zurück nach Einruhr, kam bei allen sehr gut an. „Von der Urftseebrücke waren alle begeistert”, fasste Heup zusammen. Die Urftseebrücke würde sich wirklich sehr harmonisch in die Landschaft einfügen.

Zu einer Wanderung rund um Einruhr lud Wanderführer Reiner Breidenbach ein. Ziel war der Biwakplatz oberhalb Einruhrs. Hierhin führte auch Klaus Hüpgen seine Teilnehmer, der bei einem Dorfrundgang durch Einruhr Wissenswertes über den Ort mitteilte.

Wanderschuhe geschnürt

An der Schutzhütte am Biwakplatz ließen die Teilnehmer der traditionellen Wanderwoche den Tag ausklingen. Noch einmal wurden die Wanderschuhe geschnürt, denn am letzten Tag ging es wie üblich mit Klaus Hüpgen nach Huppenbroich.

Das war zum Glück der einzige Tag, an dem die Wanderer ihre Regenkleidung brauchten. „Dafür hat es aber auch ununterbrochen geregnet”, so Margrit Heup. Wieder trocken, trafen sich alle Wanderer zum Abschlussabend im Eifelhaus.
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