Roetgen - „Wackelzahn” nun auch Familienzentrum

„Wackelzahn” nun auch Familienzentrum

Von: heg
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Dass der erste „Wackelzahn” im Leben eines Kindes eine große Rolle spielt, stellten die Mädchen und Jungen beim Tag der offenen Tür im frisch zertifizierten Familienzentrum mit einem fröhlichen Lied vor. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Seit dem 1. Oktober darf sich die Kindertagesstätte „Wackelzahn” in Roetgen Familienzentrum NRW nennen. Nach einem einjährigen Zertifizierungsprozess wurde der viergruppigen Einrichtung der Städteregion das begehrte Gütesiegel verliehen.

Mit einem Tag der offenen Tür wurde die erfolgreiche Zertifizierung jetzt gefeiert und viele große und kleine Besucher nutzten die Gelegenheit, sich in den Räumen der Kita an der Hauptstraße umzusehen und sich über die Angebote des neuen Familienzentrums zu informieren.

Gabriele Mießen, seit gut einem Jahr Leiterin der Kita Wackelzahn, freute sich, dass sie neben Bürgermeister Manfred Eis auch viele Vertreter aus der Politik begrüßen konnte, die durch ihr Interesse den Stellenwert der Familienarbeit unterstreichen würden.

Auch Kolleginnen und Kollegen aus anderen Einrichtungen sowie Adolf Mainz, Leiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion, waren zum Gratulieren gekommen.

Das Familienzentrum „Wackelzahn” soll für Kinder und Familien ein vertrauter Ort der Betreuung, Beratung und Begegnung werden, erklärte Gabriele Mießen. Für Betreuung stehen die vier Gruppen, die von 65 Jungen und Mädchen besucht werden. Für Beratung stehen die Institutionen, deren Hilfe ortsnah und unkompliziert in Anspruch genommen werden kann.

„Familienzentren sollen Knotenpunkte in einem neuen Netzwerk werden, das Kinder individuell fördert und Familien umfassend berät und unterstützt”, definiert das NRW-Familienministerium die Aufgaben eines Familienzentrums.

Dieses Netz hat das 13-köpfige Team um Gabriele Mießen im vergangenen Jahr erfolgreich geknüpft. Besonders betonte die Kita-Leiterin, dass die Angebote allen Familien aus Roetgen und Umgebung offenstehen.

Zu den Kooperationspartnern im Netzwerk gehören u. a. das Helene-Weber-Haus Stolberg, der Sozialdienst Katholischer Frauen, der Allgemeine soziale Dienst des Jugendamtes der Städteregion und die Caritas-Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Monschau.

Dass in der Roetgener Einrichtung mit dem Dienstbeginn von Gabriele Mießen eine zweite U3-Gruppe eingerichtet wurde, in der weitere zehn Kinder unter drei Jahren betreut werden können, habe den aufwändigen Zertifizierungsprozess zu einer besonderen Herausforderung gemacht, würdigte Amtsleiter Adolf Mainz die Anstrengungen des ganzen Teams.

Mit dem fröhlichen Wackelzahn-Lied beendete ein kleiner Kinderchor den offiziellen Teil des Tages der offenen Tür. Danach war Spiel und Spaß in allen Räumen angesagt.

Einblick in das Alltagsleben gaben die Räume einer U3-Gruppe, die von altersgerechtem Spielzeug über Bettchen für den Mittagsschlaf bis zu einem komfortablen Wickelraum mit allem ausgestattet sind, was Kinder in diesem Alter zum Wohlfühlen brauchen. Der vierte Raum schließlich stellte das Umfeld vor, in dem eine „Regelgruppe”, bestehend aus 25 Drei- bis Sechsjährigen, betreut wird.

Für Gespräche und Informationen standen auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Kooperationspartner bereit.
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