Vortrag zum Thema Fuß-Gesundheit

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Imgenbroich. Zum Thema „Fuß-Gesundheit: 28.000 Amputationen im Jahr sind zu viele” gibt es eine Vortragsveranstaltung am Montag, 30. Januar, um 19.30 Uhr im Druckereimuseum Weiss in Imgenbroich.

Auf Einladung der AOK in Simmerath referiert Dr. Alexander Sikorski, Leiter des Eifeler Fußzentrums am der Eifelklinik St. Brigida, insbesondere über das „Diabetische Fuß-Syndrom”. Er wird dabei von Dieter Gombert, Orthopädie-Schuhmachermeister aus Konzen, unterstützt.

„Das Wissen um den Fuß wurde bislang oftmals vernachlässigt”, sagt Sikorsk. Der Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie hat sich bereits seit vielen Jahren auf die Behandlung von Fußerkrankungen spezialisiert. In einem Vortrag wird er über die Behandlung des Diabetischen Fuß-Syndroms referieren.

Normalerweise führe der Schmerz den Patienten zum Arzt - nicht so beim Diabetischen Fuß-Syndrom, sagt Sikorski und zeigt damit auf, warum die Füße eines an Diabetes erkrankten Menschen so gefährdet seien.

Heimtükisches Problem

Das Heimtückische sei auch, dass man die ersten zerstörerischen Veränderungen auf dem normalen Röntgenbild nicht sehen könne. Zum Problem der offenen Stellen und Geschwüre am diabetischen Fuß komme zusätzlich eine gestörte Statik hinzu. Deformierungen am Fuß-Skelett können dabei die Folge sein. Am Ende dieses Leidensweges steht für die Patienten, sofern sie sich nicht in rechtzeitige und regelmäßige ärztliche Behandlung begeben haben, vielfach eine Fußamputation. In seinem Vortrag wird er von Dieter Gombert, Orthopädie-Schuhmachermeister, unterstützt.

Der 44-jährige Monschauer wird an diesem Abend auf die Versorgung kranker Füße mit Schuhen und Schuheinlagen eingehen. Unter anderem fertigt Gombert auf der Bühne eine hochwertige Schuheinlage an und erläutert dabei gemeinsam mit Dr. Sikorski, worauf es dabei ankommt und worauf man achten sollte.

Die Teilnahme an diesem Vortragsabend ist kostenlos. Wegen der begrenzten Raumkapazität wird um Anmeldung unter ? 02472/982-101 gebeten.
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