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Vorkaufsrecht gezogen: Stadt Monschau erwirbt das Aukloster

Von: hes
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Monschau. Die Stadt Monschau wird von ihrem gesetzlich verankerten Vorkaufsrecht Gebrauch machen und das Aukloster an der Austraße in Monschau erwerben. Dies hat der Rat der Stadt am Dienstagabend in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen.

Die Stadt Monschau hatte die Ausübung eines Vorkaufsrechts zur Diskussion gestellt, nachdem ein Notar eine bevorstehende Veräußerung eine neu gebildete Monschauer Immobiliengesellschaft angezeigt hatte.

In der öffentlichen Sitzung des Rates hatten Sprecher aller Fraktionen auf die Bedeutung der Immobilie für das öffentliche Leben in der Altstadt hingewiesen. „Wir hätten uns gewünscht, diese Entscheidung wäre erst nach Abschluss des Haushaltssanierungsplans auf uns zugekommen“, sagte CDU-Sprecher Micha Kreitz mit Blick auf den angekündigten Investitionsstopp. Die Entscheidung für den Kauf sei aber wichtig, da das Aukloster eine herausragende Lage und eine vielfache Funktionalität habe. Auch Brigitte Olschewski sprach von einem attraktiven Gebäude, das wichtig sei für das Leben in Monschau. Auch die SPD sei für eine Ausübung des Vorkaufsrechts, wünsche sich aber ein Nutzungskonzept. „Kauf und Unterhaltung der Immobilie dürfen die Bürger nicht zusätzlich belasten“, sagte die Sozialdemokratin. In diese Kerbe schlug auch Werner Krickel (Grüne). „Dieser zentrale Ort muss öffentlich bleiben. Aber wir müssen uns Gedanken machen über Kosten, Nutzen und Erträge“, so der Altstadt-Vertreter.

Dies war dann auch noch einmal der Tenor im nichtöffentlichen Teil, wie Bürgermeisterin Margareta Ritter berichtete. „Die Verwaltung hat mit auf den Weg bekommen, dass der Kauf nicht zu einer Mehrbelastung der Bürger führen darf“, sagte Ritter. Die Entscheidung zum Kauf fiel dann einstimmig, „wenn es nach uns geht, kann der Kaufvertrag nun kurzfristig unterzeichnet werden“, so die Bürgermeisterin.

Im Aukloster finden jährlich bis zu 15 Konzerte der Musikschule, knapp ein Dutzend andere Konzerte und bis zu zehn Ausstellungen statt. Darüber hinaus werden die Räume von der Pfarrgemeinde als Sakristei, von der Monschau Touristik beim Weihnachtsmarkt sowie als Proberaum während der Monschau Klassik genutzt.

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