Roetgen - Von den neuen Räumen angetan

Von den neuen Räumen angetan

Von: heg
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Roetgen. Voll des Lobes war Schulleiterin Elisabeth Gerhards-Eckert über die neuen Räume für die Offene Ganztagsschule (OGS) Roetgen.

Auch Küche und Mensa sind in Betrieb und alle seien „hochzufrieden”, berichtete sie. Von den 81 Mädchen und Jungen, die die OGS besuchen, sind 21 in der Vormittagsbetreuung bis 13.30 Uhr, die Abholzeiten für die OGS sind auf 15 Uhr und 16.30 Uhr festgelegt.

Mit dieser Staffelung sei man Elternwünschen entgegengekommen. Neu angemeldet sind bisher 13 Kinder für die OGS und 17 für die Vormittagsbetreuung, allerdings laufen hier die Anmeldefristen noch längere Zeit.

Kooperation mit TV Roetgen

Zehn MitarbeiterInnen und sechs Honorarkräfte, dazu Kooperationen unter anderem mit dem TV Roetgen, gewährleisten den reibungslosen Betrieb der OGS. Als pädagogisches Ergänzungsangebot stehen 14 Kurse zur Verfügung, acht Lehrerstunden werden für Lernförderung im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung eingesetzt. Insgesamt sei die Schule mit Lehrstunden gut versorgt, erklärte die Schulleiterin, so dass auch Arbeitsgemeinschaften und zusätzliche Förderung angeboten werden könnten.

Sehr zufrieden mit den neuen Räumlichkeiten zeigte sich auch Frank Lohse vom Verein Betreute Schulen Aachen-Land, Träger von neun OGS in vier Kommunen. Hier werde ein sehr attraktives Angebot gemacht, ist er überzeugt.

Die Vormittagsbetreuung sieht er aber als Auslaufmodell, und auch eine Abholzeit um 15 Uhr entspreche nicht den Intentionen der OGS, nicht nur ein Lernort, sondern ein ganzheitlicher Lebens- und Erfahrungsort zu sein. „Für die Kinder wird es doch aufgrund des vielfältigen Angebots und der sozialen Kontakte erst nach 15 Uhr so richtig spannend”, ist er überzeugt.

Für eine Ausweitung der Betreuungszeiten vor Schulbeginn, wie vom Ausschuss nachgefragt, sieht er aufgrund des begrenzten Budgets keinen Spielraum, man müsse sich auf die Zeiten der größten Nachfrage konzentrieren.

Auch für eine Ferienbetreuung gebe es aufgrund der geringen Nachfrage keine Planungssicherheit für den Träger. Eine trägerübergreifende Zusammenarbeit, wie vom Ausschuss vorgeschlagen, hält er für problematisch, musste aber zugeben, hier noch keine Initiative gezeigt zu haben.

Als „K.o.-Kriterium” für die OGS wertete Lohse die vom Gemeinderat beschlossene Aufhebung der Schülerbeförderung nach Ende der Betreuungszeit. Die Nutzung des Öffentlichen Nachverkehrs ist aus seiner Sicht unzumutbar.

Das sahen die Ausschussmitglieder jedoch völlig anders. Das werde gut funktionieren, waren sie überzeugt. Der Nothaushalt lasse keinen Spielraum, erklärte Bürgermeister Manfred Eis. In einer sonst fälligen Erhöhung der Beiträge für die OGS sah Ausschussvorsitzender Ronald Borning (CDU) erst recht ein Problem.
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