Roetgen - Von Bethlehem über Wien nach Roetgen

Von Bethlehem über Wien nach Roetgen

Von: heg
Letzte Aktualisierung:
In einer stabilen Grubenlampe
In einer stabilen Grubenlampe von Wien über Aachen nach Roetgen: 15 Wichtel der St.-Georgs-Pfadfinderinnen überbrachten Bürgermeister Manfred Eis das Friedenslicht aus Bethlehem. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Im Roetgener Rathaus brennt wieder das Friedenslicht aus Bethlehem. Seit 1999 ist es Tradition, dass die Jungen und Mädchen vom Stamm Roetgen der St.-Georgs-Pfadfinderinnen (PSG) Bürgermeister Manfred Eis einen vorweihnachtlichen Besuch abstatten.

Im Sitzungssaal begrüßte der Verwaltungschef die 15 Wichtel - so werden bei den Pfadfindern die jüngsten Mitglieder im Grundschulalter genannt -, die zusammen mit der zweiten Stammesvorsitzenden Anna Kühnel und einigen BetreuerInnen das Licht ins Rathaus gebracht hatten.

Seit 1986 wird das von einem österreichischen Kind in der Geburtsgrotte zu Bethlehem entzündete Licht zunächst nach Wien gebracht. Von dort tritt es als Symbol des Friedens seinen Weg durch ganz Europa und mittlerweile sogar nach Übersee an. Meist sind es Pfadfinder, die sich als „Lichtträger” dieser Aufgabe annehmen, da sie über weltweite Strukturen verfügen, berichtete Elisabeth Schmücking, die gemeinsam mit Anna Kühnel, Kerstin Brand und Ylva Pössinger das Licht in Wien abgeholt und, in einer stabilen Grubenlampe vor dem Verlöschen gesichert, nach Aachen gebracht hatte.

Am 3. Adventssonntag trugen sie es gemeinsam mit vielen hundert anderen Teilnehmern aus der Region in einem Lichterzug vom Bahnhof in die Heilig-Geist-Kirche, wo der Aussendegottesdienst gefeiert wurde.

In Deutschland steht die Friedenslichtaktion in diesem Jahr unter dem Motto „Licht verbindet Völker”.

Statt Frieden zu halten, wie es eigentlich die Pflicht jedes Menschen vom Kindergarten- bis in das Erwachsenenalter sei, greife immer mehr Aggressivität um sich, wies der Verwaltungschef darauf hin, dass es noch ein weiter Weg zu einem friedlichen Miteinander sei, ob nun im Alltag im Kleinen oder in der großen Politik. „Ihr tragt dazu bei, dass mit dieser Aktion ein Zeichen für den Frieden gesetzt wird”, dankte er den Mädchen und Jungen für deren Engagement.

Nach dem Besuch im Rathaus trugen die Pfadfinder das Friedenslicht auch in die Pfarrkirche, wo sie schon von Gemeindereferent Michael Reimann erwartet wurden. Jeder ist eingeladen, es von dort nach Hause zu holen und als Zeichen des Friedens an Nachbarn, Freunde, Verwandte und Bekannte weiterzugeben.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert