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„Volljaas“: Der Name ist Programm

Von: ges
Letzte Aktualisierung:
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Wolle Naas, Acky Mörschel, Marco Claßen, Schösch Sommer und Paul Dauter (von links) lieben die Geselligkeit und tragen selbst mit ihrer Musik zu Stimmung und Atmosphäre überall in unserer Region bei. Foto: Markus Roeb

Nordeifel. Zu Zeiten, als die bekanntesten und beliebtesten Tanzkapellen im Eifeler Raum noch „Hit-Kings“, „Les Troubadours“, „Promotion“, „The Rovers“, „Poor Boys“, „Tornado“ oder „Melano“ (letztere gibt es immer noch…) hießen, waren sie noch zu jung, um selbst in einer Band mitzumachen oder sich mit Gleichgesinnten zu einer neuen Band zu formieren.

Doch auch diesen Jungs steckte die Musik in den Adern, und als „junge Spunte“ war jedem von ihnen spätestens, nachdem sie die oben Genannten einmal gesehen und gehört hatten, klar: „Das möchte ich auch mal machen!“

Gesagt, getan. Als das Alter es ihnen erlaubte, machten sie erste Erfahrungen in verschiedenen Tanzkapellen und Bands. Jahre später fanden sich Wolle Naas, Acky Mörschel, Paul Dauter und Marco Claßen in der Tanzkapelle „Joy“ zusammen, komplettierten die Formation durch Sängerin Marga Förster und sorgten mit ihrer Musik bei vielen Gelegenheiten neben Tanz auch für Stimmung und beste Unterhaltung.

Einiges ausprobiert

Doch nach etlichen Jahren hatte man genug davon, durch Säle oder Kirmeszelte zu tingeln und sich überwiegend laue Sommernächte oder ganze Wochenenden um die Ohren zu schlagen. Das „Vergnügen“ Tanzmusik bedeutet schließlich auch viel Aufwand und jede Menge an harter Arbeit.

Aber die vier Männer aus Schmidt, Kreuzau und Mützenich waren des Musizierens an sich noch nicht müde, trafen sich ab und zu in Wolles Garage und probierten das ein oder andere einfach mal aus.

Und irgendwann kam jemand auf die Idee, sich auf die Karnevalssession zu konzentrieren. Und siehe da; die Klänge von Wolles Gitarre, Pauls Keyboard, Ackys Bass und Marcos Drums zeigten sich auch für die „Jecken Töne“ als überaus geeignet. Dann grub man noch irgendwo in Mützenich Schösch Sommer mit seiner Trompete aus, gab mehrstimmigen Gesang hinzu und „Volljaas“ war geboren.

Inzwischen haben die Fünf, die Dank bester Abstimmung mit ihren beiden Technikern in wenigen Minuten spielbereit auf der Bühne sind, schon bei Karnevalssitzungen und anderen „Jeckereien“ musikalische Highlights geboten. Sie packen ihre Vielfalt gerne in Medleys und bringen mit ihrem abwechslungsreichen Programm, zudem natürlich auch Stimmungswalzer gehören und das geprägt ist von aktuellen Karnevalshits sowie „Evergreens“ der Kölschen Mundart, manche Veranstaltung zum Brodeln.

Weiterer Gitarrist

In der Zeit zwischen den Sessionen heißt es dann proben, proben und nochmals proben. Sie möchten nie mit demselben Programm in eine neue Session gehen. Zudem versucht man sich derzeit mit einem weiteren Gitarristen, um Sound, Vielseitigkeit und Qualität weiter zu steigern.

Also viel Aufwand, damit nicht nur Veranstalter zur Einsicht gelangen, dass man diese Mundartband aus der Eifel einfach live erleben muss!

Wer sie einmal gehört hat, weiß ganz sicher, warum sie sich „Volljaas“ nennen. Weitere Infos, sowie Kontakt und Booking sind unter www.volljaas.de zu finden.

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