Steckenborn - Volleyballerinnen schmettern sich erfolgreich zum Meistertitel

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Volleyballerinnen schmettern sich erfolgreich zum Meistertitel

Von: Max Stollenwerk
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Die Volleyballerinnen der A- und B-Jugend des SC Komet Steckenborn können auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken: hinten, v. l.: Gudrun Greuel (Trainerteam), Linda Breuer, Jana Breuer, Sophie Löhr, Vivian Schapran, Svenja Fischer, Cathrin Löhr; vorne v. l.: Doris Breuer (Trainerteam), Sina Breuer, Zoe von Rüden, Maike Johnen und Paulina Schotten-Simons. Es fehlen Pia Kreitz, Laura Weigelt, Marie Wiechert, Monique Pitz, Gina Harth und Maike Greuel (Trainerteam). Foto: Max Stollenwerk

Steckenborn. Sie haben elf Spiele gewonnen und lediglich ein einziges verloren. Mit 22:2-Punkten konnten sie sich am letzten Spieltag den Meistertitel in der Bezirksliga Aachen sichern und die Saison erfreulich abschließen. Die Rede ist von der Volleyball-B-Jugend des SC Komet Steckenborn.

„Unser Ziel in der Saison war es schon, oben mitzuspielen, aber ob es für die Meisterschaft reicht, wussten wir natürlich nicht“, sagt Gudrun Greuel, Mitglied im Trainerteam der Volleyball-Jugend des SC Komet Steckenborn, zufrieden. Assistiert wird sie in ihrer Arbeit von Doris Breuer und Maike Greuel, die gemeinsam mit den jungen Mädchen zweimal wöchentlich in der Steckenborner Sporthalle trainieren.

„Beim Volleyball sind sowohl Schnelligkeit und Technik als auch gleichzeitig Ausdauer und Kondition gefordert. Das macht den Sport aus“, erklärt sie. Zudem werde das „Wir-Gefühl“ in der Mannschaft stets gefördert und groß geschrieben. Auch mache der Aspekt des körperlosen Spiels Volleyball zu einer attraktiven Sportart. Die gute Kombination des Zusammenhaltes und des Ehrgeizes hat die acht Spielerinnen aus der B-Jugend letztendlich zum Meistertitel geführt.

Kein Aufstieg

„Als Meister hätten wir in der nächsten Saison zwar das Anrecht darauf, in die Oberliga aufzusteigen, werden dies aber nicht wahrnehmen“, sagen Gudrun Greuel und Doris Breuer. „Fünf Spielerinnen aus unserer B-Jugend müssen zur nächsten Saison in die A-Jugend aufrücken, so dass wir keine eigene B-Jugend mehr melden werden“, erläutern die beiden auch die Gründe hierfür.

Zusätzlich zur A-Jugend-Mannschaft werde jedoch eine neue Mannschaft in der D-Jugend antreten. Dabei betont sie, dass die Spielerinnen bei Weitem nicht nur aus Steckenborn kämen, sondern beispielsweise auch aus Simmerath, Dedenborn, Rurberg oder Schmidt.

„Mir gefällt Volleyball als Teamsport sehr gut, und es hat mir auch besser als anderen Sportarten gefallen, so dass ich einfach mal zum Training gegangen bin“, erzählt Vivian Schapran aus Simmerath. Die 16-Jährige hat vor knapp vier Jahren mit dem Volleyballspielen in Steckenborn angefangen und ist sich sicher, „in den nächsten Jahren auf jeden Fall weiter zu spielen“.

Auch A-Jugendliche erfolgreich

Ähnlich erfolgreich verlief die Saison bei den A-Jugendlichen, ebenfalls in der Bezirksliga Aachen. Die zwölf Spielerinnen dieser Mannschaft (wobei vier regelmäßig in der B-Jugend ausgeholfen haben), gewannen von 16 Spielen 14 und leisteten sich lediglich zwei Niederlagen. Diese Ausbeute bedeutete am Ende der Saison den zweiten Platz, der ebenfalls am letzten Spieltag gesichert wurde. Dieser berechtigt zwar nicht zum Aufstieg, doch durch den Zuwachs aus der eigenen B-Jugend steht einer erfolgreichen neuen Saison nichts im Wege.

Insgesamt sei die Entwicklung des Volleyballs in der Nordeifel relativ konstant. „In Steckenborn gibt es bereits seit 40 Jahren Volley-Mannschaften, und im Damen- und Mädchenbereich kommen immer einige Nachwuchsspielerinnen nach“, so Greuel. Die Anzahl der Mannschaften sei in den letzten relativ gleich geblieben, „auch wenn es inzwischen immer mehr und breitere Angebote für die Jugendlichen gibt“.

 

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