Nordeifel - Volkstrauertag in der Eifel: Erinnerung an Kämpfe und Mahnung zum Frieden

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Volkstrauertag in der Eifel: Erinnerung an Kämpfe und Mahnung zum Frieden

Von: ho
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Am Volkstrauertag werden die Kriegsgräberstätten wieder Orte der Besinnung, wie auch die zwischen Kesternich und Rurberg. Foto: Hoffmann

Nordeifel. Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den „Stillen Feiertagen“. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.

Die 18 Soldatenfriedhöfe in der Eifelregion, wo über 13.000 Kriegstote ihre letzte Ruhe gefunden haben, werden besonders an diesem Tag Orte der Besinnung und Mahnung zum Frieden. Gleichzeitig erinnern sie an die blutigen Kämpfe, die im Krieg in der Eifel getobt haben. Zu diesen Erinnerungsorten zählt sicher auch die sowjetische Kriegsgräberstätte an der L 266 zwischen Kesternich und Rurberg. Dort sind 2322 sowjetische Bürger – Männer, Frauen und Kinder – zumeist in Gemeinschaftsgräbern begraben. Sie waren Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter, die unter anderem bei Bombenangriffen ums Leben kamen. Aus 38 Orten der damaligen Kreise Monschau, Erkelenz, Geilenkirchen, Aachen, Jülich, Düren und Schleiden sowie aus dem belgischen Grenzbereich wurden die Toten durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge nach dem Kriege dorthin überführt. 1961 wurde die Ehrenstätte eingeweiht. Das auffallende Eingangsgebäude des Soldatenfriedhofs, in dem in dieser Woche die Steinplatten oberhalb der Treppe erneuert wurden, erhielt im übrigen 1993 den Architekturpreis der Stadt Aachen.

Der größte und wohl bekannteste Soldatenfriedhof ist der Ehrenfriedhof in Hürtgen, wo in den langgeschwungenen Gräberreihen 2997 Kriegstote bestattet sind.

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