Monschau - Voigtsberger bei Monschau Klassik: Abschied von „Basta-Politik”

Voigtsberger bei Monschau Klassik: Abschied von „Basta-Politik”

Von: Christoph Hahn
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Es ist vollbracht: Unter den wohlwollenden Blicken von Bürgermeisterin Margareta Ritter und Städteregionsrat Helmut Etschenberg hat sich NRW-Minister Harry Voigtsberger gestern in das Goldene Buch der Stadt Monschau eingetragen. Foto: Christoph Hahn

Monschau. Einen prominenten Gast empfingen führende Vertreter der Stadt Monschau am Sonntagnachmittag in Haus Troisdorff an der Laufenstraße.

Der frisch gebackene Landesminister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Verkehr und Wohnen, Harry Kurt Voigtsberger (SPD), ließ es sich nicht nehmen, dem Klassik-Festival auf der Burg einen Besuch abzustatten.

Bevor er sich die Operetten-Inszenierung „Im Weißen Rössl” ansah, suchte (und fand) der umgängliche NRW-Politiker das Gespräch mit den Repräsentanten des politischen Lebens.

Kein Unbekannter mehr

Für Monschau und seine Bürgermeisterin ist der im ostbelgischen Raeren lebende gebürtige Allgäuer beileibe kein Unbekannter. Daran ließ Bürgermeisterin Margareta Ritter als Gastgeberin des kleinen Empfanges nicht den geringsten Zweifel. Denn bevor der 60-Jährige vor fünf Wochen auf den Ministerstuhl wechselte, leitete er als Direktor in Köln die Geschicke des Landschaftsverbandes.

Und in dieser Eigenschaft, erinnerte sich die Rathaus-Chefin, hat er mehr als einmal die Stadt Monschau bei der Erhaltung ihrer historischen Bausubstanz und ihrer anderen Kulturschätze unterstützt. Da wünscht sich Margareta Ritter Kontinuität.

So kam sie diplomatisch auf Voigtsbergers Zuständigkeitsbereich in der Landesregierung zu sprechen und schrieb ihrem Gast ins Stammbuch: „In dieser Funktion sind Sie der für Monschau wichtigste Minister”, um ihn charmant in die Pflicht zu nehmen: „Hier wird man nie fertig.”

Ausbau zur „Kultur-Burg”

Bevor sich dann Voigtsberger unter den freundlichen Blicken der Bürgermeisterin und des Hausherrn von Haus Troisdorff, Städteregionsrat Helmut Etschenberg, ins Goldene Buch der Stadt eintrug, bekräftigte er seinen festen Willen, die weitere Entwicklung in Monschau „zu unterstützen und zu begleiten”. Dem Vernehmen nach auf der Agenda: die Entwicklung der Burg zur „Kultur-Burg” mit Behinderten-freundlicher Zuwegung und Lastenaufzug.

Voigtsberger ließ keinen Zweifel daran, dass er auch künftig Monschau voran bringen will - in einem kooperativen Stil, der sich nicht um Parteigrenzen schert. Im Gespräch will er bleiben, auch mit Christdemokraten wie Margareta Ritter - und fordert nicht zuletzt den „Abschied von der Basta-Politik”.
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