Nordeifel - Vogelsang sucht noch Investoren

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Vogelsang sucht noch Investoren

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Nordeifel. „In den kommenden Jahren wird auf Vogelsang ein natur-, kultur- und bildungstouristisches Zentrum europäischer Geschichte entstehen: Ein internationaler Platz, ein Ort des Dialoges, der Begegnung und der globalen Verständigung. Unterschiedliche Meinungen und Kulturen sollen dort zusammentreffen, um zu diskutieren“, sagte jetzt Albert Moritz, Geschäftsführer der vogelsang ip gGmbH, im Rahmen der Kreis-Mitgliederversammlung der Grünen.

Der Geschäftsführer stellte die Vision und den aktuellen Stand der Umbauarbeiten für die ehemaligen NS-Ausbildungsstätte Vogelsang im Rahmen der Parteiveranstaltung vor. Moritz: „Die Gedenkstätte dient als Ort der Erinnerung, an dem die Selbstherrlichkeit, mit der sich das NS-Regime darstellte, reflektiert und damit die Jugend sensibilisiert wird, um in Zukunft solchen Versuchungen zu widerstehen. Besucher sollen animiert werden sich verantwortungsvoll und bewusst zu verhalten.“

Oliver Krischer, MdB und Vorsitzender des Fördervereins Nationalpark Eifel ergänzte: „Dieser Ort wurde früher als Ritterburg in der Eifel dargestellt. Eine Banalisierung des Ortes in Gestalt eines Krimi-Hotels, musste unbedingt vermieden werden. Vogelsang sollte auch nicht zu einem Kultort für Neonazis werden. Deshalb werden die entsprechenden Umbauten dort getätigt.“

Geplant ist weiterhin eine Panorama-Gastronomie, deren neue Fassade mit dem Denkmalschutz abgestimmt wurde. Zudem wird es zwei Ausstellungen geben, eine zur NS-Geschichte auf Vogelsang und eine zum Nationalpark Eifel, so Albert Moritz. Nach dem Umbau werden 300.000 Besucher pro Jahr erwartet. Die vogelsang ip habe eine hohe überregionale Erreichbarkeit. Die Hälfte der Besucher komme extra wegen Vogelsang in die Region. Bis Sommer 2015 sollen die meisten Bauarbeiten am Nationalparkzentrum sowie am Forum Vogelsang abgeschlossen sein.

Bislang wurden 45 Millionen Euro in den Bau des Standortes investiert. Ein großer Teil der Gebäude sei jedoch nach wie vor ungenutzt. Noch fehlten Übernachtungsmöglichkeiten in Form einer Jugendherberge und eines Jugendwaldheims. Grund seien fehlende Finanzierungsmöglichkeiten, die erst mit der nächsten Förderperiode beantragt werden könnten. Man sei daher auf der Suche nach Investoren, so Albert Moritz abschließend.

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