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Vogelsang: Hotel ja, Krimi nein

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Die Ansiedlung eines von den Projektentwicklern Ernst & Neuberger vorgeschlagenen „Krimi-Resorts” in der ehemaligen belgischen Kaserne Van Dooren, im Herzen der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang im Nationalpark Eifel, ist vom Tisch. Das Ziel eines Hotels am Standort wurde aber grundsätzlich bestätigt.

Vogelsang. Hotel grundsätzlich ja, Krimi nein und eine Perspektive für einen neuen zentralen Bereich. Das ist das Ergebnis eines Spitzengesprächs in Düsseldorf.

Die NRW-Landesminister Harry K. Voigtsberger und Johannes Remmel, politische Spitzenvertreter von SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Landtag, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Eigentümerin sowie Vertreter des Standortes verständigten sich auf diese Leitlinien.

Anlass war eine zuvor öffentlich diskutierte Ansiedlung eines von den Projektentwicklern Ernst & Neuberger vorgeschlagenen „Krimi-Resort” in der ehemaligen belgischen Kaserne Van Dooren, im Herzen der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang im Nationalpark Eifel.

Stimmiges Profil

Das Ziel eines Hotels am Standort wurde aber grundsätzlich bestätigt. „Um ein stimmiges Profil zu entwickeln, kommt es darauf an, die unverwechselbaren Themen des Standorts zu nutzen. Dies sind Kultur, die Vogelsang-Geschichte, Europa und der Nationalpark”, betonte Minister Voigtsberger.

Minister Remmel möchte eine neue Dynamik und betonte, dass „es bereits einen im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Hotelstandort” gebe, bei dem bereits alle Belange abgewogen wurden.

Jeder neue Hotelstandort müsste hinsichtlich seiner Umwelteingriffe und Nationalparkverträglichkeit intensiv untersucht und bewertet werden. Diesen Prozess müsse jeder neue Standort erst durchlaufen. Dies bedeute zusätzlichen Zeitaufwand.

„Neue Mitte” an „Van Dooren”

Eine Perspektive für die dann nicht genutzte Vogelsanger Mitte, wo die Nationalsozialisten einst mit dem „Haus des Wissens” propagandistisch den Bau eines „Tempels” planten, ist ebenfalls in Aussicht.

„Wenn es uns gelingt, mit der Aufgabe des bisherigen Standortes ÈVan DoorenÇ eine Èneue MitteÇ zu gestalten, bekommt die ganze Konversion des Standorts eine völlig neue Dynamik”, ist Minister Voigtsberger sicher.

Ein aus der Region vorgeschlagener neuer Hotelstandort in unmittelbarer Nähe zum Kino sowie ein im Sinne des Wettbewerbsentwurfs von 2008 gestalteter zentraler Bereich müssten aber erst untersucht werden.

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