Vogelsang - Vogelsang: Entscheidung fällt bis zum 30. Juni

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Vogelsang: Entscheidung fällt bis zum 30. Juni

Von: bk
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Der Minister schreitet voran: Michael Groschek (Mitte), SPD, ließ sich die Baustelle am künftige Besucherzentrum zeigen.

Vogelsang. „Es ist verabredet, dass es so schnell wie möglich, nämlich bis zum 30. Juni, eine verbindliche Erklärung meines Ministeriums geben wird, wie es in Vogelsang weitergeht“, versprach am Freitag Michael Groschek (SPD), Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, der zum ersten Mal offiziell den Internationalen Platz „Vogelsang ip“ besuchte.

„Danke für die klare Aussage“, sagte Manfred Poth, Aufsichtsratsvorsitzender der Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang (SEV). Damit könne man auf Perspektiven für die Verwirklichung der Projekte Jugendwaldheim und Nationalpark-Verwaltung in Vogelsang hoffen. „Ich hoffe, dass es in diesem Sinne positiv für die Standortentwicklungsgesellschaft ausgehen wird.“

Groschek kam zwar zum ersten Mal offiziell nach Vogelsang, verriet aber, dass er mit seiner Frau schon zu Beginn des vergangenen Jahres zu einer privaten Stippvisite an den geschichtsträchtigen Ort gekommen sei. Gut eine halbe Stunde hätten sie sich dort aufgehalten. Die Monumentalität der Anlage habe ihn in Erstaunen versetzt.

Eine große Delegation der Region hatte den Minister empfangen, darunter neben Manfred Poth Landrat Günter Rosenke, Schleidens Bürgermeister Udo Meister, SEV-Geschäftsführer Thomas Fischer-Reinbach und Albert Moritz, Geschäftsführer von „Vogelsang ip“. Sie informierten den Minister über den Stand der Entwicklung konkreter Nutzungen und die Perspektiven des Standorts.

„Ich bin dafür, dass wir begonnene Baustellen so schnell wie möglich vollenden“, so der Minister. „Deshalb sollen notwendige Entscheidungen auch so schnell wie möglich getroffen werden. Es ist wichtig, dass Sie schnellstmöglich wissen, in welchen Schritten es weitergeht.“ Der Denkmalwert Vogelsang besitze eine große Attraktivität, wenn auch „eine Attraktivität des Grauens“, die für einen hohen Besucherstrom sorge.

Er gehe davon aus, dass es auch bald Nachfolgenutzungen im Rahmen der gesetzlichen Rahmenbedingungen geben werde. Er habe den Eindruck, dass die Verantwortlichen vor Ort hervorragend zusammenarbeiten würden. Groschek: „Das, was bisher umgesetzt wurde, hat hohe Qualität.“

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