Simmerath - „Vitalcenter“ ergänzt das Krankenhaus

„Vitalcenter“ ergänzt das Krankenhaus

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:
Eifelklinik St. Brigida
Verstärkung für die Eifelklinik St. Brigida: Das Gesundheitszentrum an der Kammerbruchstraße soll ab 2014 mit 20 Fachleuten in den Bereichen Physiotherapie und Reha starten.

Simmerath. An der Kammerbruchstraße in Simmerath in unmittelbarer Nähe der Eifelklinik St. Brigida soll ein „Vitalcenter“ gebaut werden. Dabei handelt es sich um einen Gesundheitszentrum mit drei Angebotsschwerpunkten. Geplant ist eine physiotherapeutische Abteilung, die in enger Kooperation mit dem Krankenhaus physiotherapeutische und Reha-Maßnahmen übernimmt sowie eine Facharztpraxis, die Patienten aus dem Bereich der ambulanten Orthopädie betreut.

Diese Patienten müssen derzeit weite Wege nach Aachen, Düren oder Marmagen auf sich nehmen. Angeschlossen an Arztpraxis und Physiotherapie wird ein Zentrum für gesundheitsorientiertes Training. Rund 20 Fachleute sollen im neuen Vitalcenter arbeiten. Bauherr des zweigeschossigen Gebäudes (66 x 25 Meter) ist die MedAix Training GmbH, die in Aachen bereits mit drei Standorten vertreten ist.

An der Kammerbruchstraße soll in diesem Frühjahr mit den Abbrucharbeiten eines Wohnhauses begonnen werden, 2014 will das Therapiezentrum seinen Betrieb aufnehmen. „Wir besetzen mit diesem Angebot eine Nische“, sagt MedAix-Geschäftsführer Daniel Gier, der mit seinem Geschäftsführer-Partner Zoran Stojanovic den Standort Simmerath gezielt angesteuert hat: „Als aufstrebender Mittelpunkt in der Nordeifel ist Simmerath für uns eine interessante Adresse.“ Man wolle mit „interessanten Angeboten“ eine Angebotslücke schließen, aber keinesfalls neue Fitnessangebote etablieren. Für die ortsansässigen Physiotherapeuten würden sich zudem neue Chancen eröffnen. Weiterhin ist vorgesehen, dass ambulante Reha-Maßnahmen aus der Eifelklinik in das neue Therapiezentrum verlagert würden.

Zunächst aber einmal muss das Projekt die behördlichen Hürden nehmen. Dem Planungsausschuss wurde am Abend das überarbeitete Schallgutachten vorgestellt. Ein wesentlicher Punkt dabei ist, dass nach 22 Uhr die etwa 40 am Vitalcenter vorgesehenen Stellplätze nicht mehr genutzt werden dürfen. Daher, so der Vorschlag, solle an der Zufahrt Kammerbruchstraße eine Schrankenanlage errichtet werden.

Die Gemeinde würde das Projekt begrüßen, stelle das „Vitalcenter“ doch „eine wünschenswerte Ergänzung der medizinischen Versorgung“ dar.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert