Nordeifel - Vierspuriger Ausbau der B258 statt Umgehungsstraßen

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Vierspuriger Ausbau der B258 statt Umgehungsstraßen

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Nordeifel. Die Verantwortungsträger der CDU für die Eifel-Kommunen wollen sich auf allen politischen Ebenen für den konsequenten vierspurigen Ausbau der B258 zwischen Konzen und der Autobahnauffahrt zur A 44 in Aachen-Lichtenbusch einsetzen.

Dies war der Tenor eines Treffens, das auf Einladung des CDU-Kreisvorsitzenden Axel Wirtz MdL nun im Kreishaus stattfand (wir berichteten).

Teilnehmer des Gesprächs waren neben Wirtz Kreisdirektor Helmut Etschenberg der Bundestagsabgeordnete Helmut Brandt, die Beigeordneten Margareta Ritter aus Monschau und Karl-Heinz Hermanns aus Simmerath, der Roetgener Fraktionsvorsitzende Michael Seidel aus Roetgen sowie der Leiter des Landesbetriebes Straßenbau, Niederlassung Eifel, Dipl. Ing. Edgar Klein.

Nur eine Zwischenlösung

Zur Zeit steht konkret der dreistreifige Ausbau des Streckenabschnitts zwischen Pascalstraße und Kalkhäuschen an, wie Edgar Klein berichtete. „Es geht vor allen Dingen jetzt zunächst darum, die Leistungsfähigkeit der Kreuzungen durch zusätzliche Fahrspuren und Einfädelungen zu verbessern”, so der Leiter des Landesbetriebs. Ebenfalls werde zeitnah konkret der dreispurige Ausbau des weiteren Streckenabschnitts zwischen Kalkhäuschen und dem Ortseingang Roetgen verfolgt, weil es hier immer wieder zu Gefahrensituationen komme.

Alle Gesprächsteilnehmer verdeutlichten, dass dies nur eine Zwischenlösung sein kann. Helmut Brandt kündigte an, sich dafür einzusetzen, dass der vierspurige Ausbau in der bundesweiten Fernstraßenbedarfsplanung bei der anstehenden Fortschreibung berücksichtigt werde; hierüber würden in Kürze Bund-Länder-Gespräche stattfinden.

Es bestand ebenfalls Einigkeit darin, dass der Gedanke einer Ortsumgehung Roetgen nicht weiter verfolgt wird. Vielmehr soll die Ortsdurchfahrt Roetgen durch entsprechende technische Maßnahmen sicherer gestaltet werden.

Konkret wurde Edgar Klein von allen Gesprächsteilnehmern gebeten, umgehend auch auf dem Streckenabschnitt zwischen Roetgen und Fringshaus eine Dreispurigkeit umzusetzen, wobei die „Mäusetunnel” so schnell wie möglich beseitigt und die aus Lammersdorf kommende Einmündung an Fringshaus technisch verbessert werden müssen.

Insgesamt bekräftigten alle Gesprächsteilnehmer nochmals, dass aber auch der gesamte Abschnitt von Roetgen bis Konzen inklusive der über belgisches Hoheitsgebiet verlaufenden Teile vierspurig werden müsse. „Da es keine Entscheidungen und Planungen gegen den ausdrücklichen Willen der jeweiligen Kommune mit der CDU geben wird, werden sich unsere Verantwortlichen auf allen politischen Ebenen auch gegen eine Ortsumgehung Konzen und Imgenbroich aussprechen”, sagte Axel Wirtz im Namen aller Gesprächsteilnehmer.

Auf Dauer größere Probleme

„Wir müssen deutlich machen, dass wir ohne einen endgültigen vierspurigen Ausbau der gesamten Straßenverbindung zwischen Aachen und Monschau auf Dauer noch viel größere Verkehrsprobleme bekommen werden”, erklärte Kreisdirektor Helmut Etschenberg. „Daher bin ich sehr froh, dass wir im heutigen Gespräch Übereinstimmung hinsichtlich der kurzfristig zu erreichenden Verbesserungen erzielen konnten und auch der vierspurige Ausbau konkret angestrebt wird.”

Die Vierspurigkeit gelte natürlich nicht für die Ortsdurchfahrt Roetgen, wie es abschließend hieß. Hier gehe es vielmehr darum, „die berechtigten Interessen der Anlieger (Verkehrssicherheit, Lärmbelästigung) zu berücksichtigen und in Einklang mit der zügigen Abwicklung der Durchgangsverkehre zu bringen”, so die Presseerklärung der CDU.
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