Vier Shar-Peis suchen ein neues Zuhause

Von: V.M.
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Die vier Shar-Peis (v. li.) „Mateo”, „Manou”, „Rocco” und „Avana”, hier mit ihrer Pflegemutter Karin Frenken, suchen dringend ein neues, liebevolles Foto: V. Monterey

Monschau. „Diese Vier sind nur lieb”, sagt die Monschauerin Karin Frenken, „sie sind umgänglich, sozial, unkompliziert und sehr schmusig”. Die Rede ist von vier Rasse-Shar-Peis, eine der seltensten Hunderassen der Welt, die dringend ein neues und liebevolles Zuhause brauchen.

Karin Frenken, die selbst eine Shar-Pei-Hündin besitzt, hat die Findelkinder aus der Tötungsstation in La Louvière in Belgien gerettet und in Pflege genommen, bis sie neue Herrchen für die knautschigen Vierbeiner gefunden hat.

Die Hündin „Avana” ist erst ein Jahr alt, sandfarben mit schwarzer Schnauze und schwarzen Pfötchen und einem „Frettchengesicht”, die man sofort auf den Arm nehmen und knuddeln möchte. Sie ist noch sehr verspielt und braucht unbedingt Gesellschaft - wenn möglich mit anderen Hunden. Sie fristete drei Monate ein tristes Leben in La Louvière.

„Manou”, der ungefähr vier Jahre alte Rüde, hat ein rötliches Fell, eine helle Schnauze, ist ausgesprochen gehorsam und „sportlich”, so die Pflegemutter, die zudem betont: „Der will joggen!”. Der liebe und soziale Hund ist eher ein Einzelhund. „Manou” kam über Bethoune, Frankreich in die Tötungsstation nach Belgien.

Der kleine, zehn Monate alte Rüde „Mateo” ist sandfarben, sehr lieb, verspielt und gelehrig, braucht aber noch Erziehung und vor allem Pflege. Eventuell benötigt er eine Augenlidkorrektur, da seine Sicht stark eingeschränkt ist. „Mateo” war ein Fundtier und insgesamt zwei Wochen in La Louvière. „Ich wäre schon glücklich, eine Pflegestelle für den Hund zu finden”, meint Frenken.

Und schließlich ist da noch „Rocco”, der wohl zutraulichste aus der „Rasselbande”. Der ungefähr sechsjährige Rüde ist rötlich mit einer braunen Schnauze, hat einen löwenähnlichen Kopf, ist unendlich verschmust, anhänglich und ruhig. Auch er wäre gern ein Einzelhund.

Frenken kann sich aber auch vorstellen „Rocco” und „Avana” als Pärchen abzugeben. „Rocco” hört zudem auf englische Kommandos, die er erstklassig beherrscht.

Der chinesische Shar-Pei ist eine alte Rasse, der aus den südlichen Provinzen stammt. Anhand Funden und Abbildungen lässt sich seine Rasse bis in die Han-Dynastie (206 v. Chr. - 220 n. Chr.) zurückverfolgen. In den 1950er Jahren galt der Shar-Pei fast als ausgestorben, wenn nicht der Züchter Matgo Law aus Hongkong diese alte Rasse gerettet hätte. Auffällig an diesem Hund sind die vielen Falten an Kopf, Widerrist und Schwanzansatz und die sehr kleinen, anliegenden Ohren. Das Haar ist kurz, meist rau und pflegeleicht und die Rute wird oft hochgetragen oder eingerollt.

Bezeichnend ist der kompakter Körper, die Nilpferdschnauze und eine blaue Zunge. Der Shar-Pei, - wörtlich übersetzt „Sand-Haut-Hund”, „Haifisch” oder auch „Sandpapier” und umgangssprachlich gerne als „Tempelwächter” bezeichnet - hat einen sehr individuellen Charakter, ist friedlich, freundlich, bellt fast nie und fühlt sich im Kreise der Familie am wohlsten.

„Ich bin vor vielen Jahren durch eine französische Zeitschrift auf diese Rasse aufmerksam geworden, habe im Internet recherchiert und bin so auf den Ersten Deutschen Shar-Pei Club von 1985 mit der Rubrik Shar-Pei in Not gestoßen, die ihre Internetseite Tierheimen und Tierschutzorganisationen zur Verfügung stellt”, erzählt Frenken. Seither steht die Tierliebhaberin in engem Kontakt mit der Organisation.

„Da sich diese nur um deutsche Notfälle kümmern können, bin ich kurzfristig für die Tiere in Belgien eingesprungen, habe sie freigekauft, tierärztlich versorgt und aufgepäppelt.”

Vier Rassehunde bereits geimpft und gechipt

Die Shar-Peis „Manou”, „Mateo”, „Rocco” und „Avana” sind bereits geimpft, gechipt und gegen eine Schutzgebühr über 250 Euro abzugeben.

Weitere Informationen unter 02472/8024842, nachmittags unter 02472/805879 oder per E-Mail unter info@edelundstein-monschau.de
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