Monschau - Vertrag endet mit guter Lösung

Vertrag endet mit guter Lösung

Von: P. St.
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Haben als Vertragspartner am Ende der Amtszeit einen finanziellen Schlussstrich unter das Vennbad gezogen: Monschaus Bürgermeister Theo Steinröx (li.) und Landrat Carl Meulenbergh. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. 40 Jahre lang waren Stadt und Kreis verlässliche Vertragspartner. Zunächst waren es Altstadt und Landkreis Monschau, nach der kommunalen Neugliederung im Jahr 1972 hießen die Vertragspartner Stadt Monschau und Kreis Aachen. Gegenstand des Vertrags war die Beteiligung des Kreises an den nicht gedeckten Kosten für die Schwimmhalle.

Seit 40 Jahren war der Kreis in jedem Haushaltsjahr mit 33 Prozent an der Verlustabdeckung beteiligt, die restlichen zwei Drittel wurden von der Stadt übernommen.

Den 1968 gegründeten Schwimmhallenzweckverband wird es nun bald nicht mehr geben. Nachdem das Vennbad am 2. Dezember wegen akuter Einsturzgefahr geschlossen wurde, zeichnete sich eine neue Situation ab, die auch im Zusammenhang mit der kurz vor ihrer Gründung stehenden Städteregion Aachen zu sehen ist.

Demnach wird der Kreis Aachen aus seiner Dauerfinanzierung aussteigen und stattdessen die umfangreiche Sanierung des Vennbades an alter Stelle mit einmalig zwei Millionen Euro finanzieren. Wie berichtet, hat das Land ebenfalls einen Zwei Millionen-Zuschuss bewilligt, während die verbleibenden zwei Millionen Euro von der Stadt getragen werden.

Landrat Carl Meulenbergh und Kreisdirektor Helmut Etschenberg einigten sich mit Monschaus Bürgermeister Theo Steinröx und der Beigeordneten Margareta Ritter auf die Details. Meulenbergh sprach von einem „Uralt-Vertrag.” Zur darin vereinbarten finanziellen Verpflichtung habe der Kreis immer gestanden.

Einen ähnlichen Vertrag des Kreises gab es auch über die Schwimmhalle in der Nachbarkommune Simmerath, wo man bereits vor sieben Jahren den Weg der Kapitalisierung wählte. In der Zahlung eines Einmalbetrages unter gleichzeitiger Auflösung des Vertrages sah Meulenbergh für die Stadt Monschau „die bessere und sinnvollere Lösung”. Es sei jetzt ein guter Zeitpunkt, den Finanzierungsmodus noch durch den Kreistag beschließen zu lassen - eine Verpflichtung, die dann von der Städteregion übernommen werde.
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