Verirrter Wanderer liegt zwei Nächte im Perlenbachtal

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Uber 30 Rettungskräfte waren im Einsatz, um einen Wanderer zu versorgen, der sich im Perlenbachtal hoffnungslos verirrt hatte. Mit Hilfe eines Hubschraubers erfolgt die Bergung des Mannes aus unwegsamen Gelände.

Kalterherberg. Eine spektakuläre Rettungsaktion führte die Feuerwehr Monschau jetzt zu einem guten Ende. Im Perlenbachtal, in der Nähe von Gut Heistert, hatte ein Wanderer am Freitag Hilferufe gehört.

Der alarmierte Rettungsdienst Schmitz fand in dem unwegsamen Gelände einen entkräfteten Mann vor, der sich im Distrikt „Oberer Steg” vermutlich verirrt hatte.

Der gehbehinderte, etwa 50 Jahre alte Mann, der aus Kalterherberg stammt, hatte schon zwei Nächte in diesem teils felsigen und steilen Hochwaldgebiet gelegen.

Die einzige Wärmequelle in den schon kalten Herbstnächten dürfte wohl der mitgeführte Hund gewesen sein. Zur Rettung des unterkühlten und erschöpften, aber noch kreislaufstabilen Mannes, forderte der Rettungsdienst Schmitz die Feuerwehr und den Notarzt nach. Zum Einsatz kamen die beiden Löschgruppen aus Kalterherberg und Höfen, unterstützt durch den nachgeforderten Rettungshubschrauber SAR 41, einem in Nörvenich stationierten Bundeswehr Rettungshubschrauber mit ergänzender Ausstattung für Bergeeinsätze.

Zunächst musste das unwegsame Gelände mittels Motorsägen freigeschnitten werden, um den Rettungskräften zu ermöglichen, den Mann auf eine Lichtung befördern zu können. Von dort konnte die Hubschrauber-Besatzung die stabilisierte Person in einem Rettungstransportsack mittels Seilwinde übernehmen und dem Krankenhaus Simmerath zuführen. Dort wartete ein vorbereitetes Wärmebett auf den unterkühlten Patienten.
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