Vereinshalle in Kalterherberg bleibt Dauerthema

Von: fm
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Die Ehrungen für verdiente Mitglieder nahm bei der Mitgliederversammlung diesmal Kassiererin Johanna Jansen vor. Vorsitzender Rainer Mertens ist bereits seit 50 Jahren für den Turnverein aktiv, Hanna Goffart seit 25 Jahren. Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. Interne Angelegenheiten ließen sich bei der Mitgliederversammlung des Turnvereins Kalterherberg ruhig und sachlich lösen. Zu Vielem, was aus den letzten Versammlungen ungelöst blieb, fanden sich an diesem Abend einvernehmliche Lösungen.

Der Ölunfall in der Heizungsanlage der Turnhalle wirbelte den Trainingsbetrieb tüchtig durcheinander. Die damit verbundenen Herausforderungen meisterten Vorstand und Übungsleiter im Verein gemeinsam mit der Stadtverwaltung und umliegenden Sportvereinen. So kam der Trainingsbetrieb nicht zum Erliegen. Für alle Sportler richtete der Verein Übergangslösungen ein.

Ein ungelöstes Problem blieb allerdings weiter ein Dauerthema: Die Frage, wie sich der Verein in nächster Zeit zur Weiterführung der Vereinshalle stellt, blieb weiter offen. An einer Lösung des Problems solle in nächster Zeit ernsthaft gearbeitet werden, darin waren sich alle Anwesenden einig.

Der Geschäftsbericht von Verena Thieme-Jansen beschränkte sich auf das Wesentlichste des vergangenen Jahres. Der Verein zähle aktuell 502 Mitglieder. Der Vorstand traf sich im vergangenen Jahr zu fünf Sitzungen. Dabei ging es über fünf Monate lang immer wieder um Fragen zur Schließung und Sanierung der Turnhalle nach dem Ölunfall in der Heizungsanlage. Es gelang zwar, den Sportbetrieb nahezu durchgängig zu gewährleisten, die Auslagerung brachte allerdings erheblichen Fahraufwand mit sich.

Ausdrücklich bedankte sich Verena Thieme-Jansen bei der Mädchenrealschule und der Pfarrgemeinde für deren Entgegenkommen in dieser Zeit. Vor dem Hintergrund dieser gewaltigen Herausforderungen wartet die Internetpräsenz des Vereins immer noch auf ihren Start. Weil die Turnhalle inzwischen wieder voll zur Verfügung stehe, bleibe endlich Zeit, dieses Projekt in Kürze umzusetzen. Neue Herausforderungen warten auf den Verein durch die geplante Erhöhung der Nutzungsgebühr für die Turnhalle.

In den weiteren Berichten aus den einzelnen Abteilungen gab es durchweg zufriedenstellende Bewertungen der Übungsleiter. In den Breitensportsparten gibt es weiterhin eine rege Beteiligung. In den Abteilungen, die sich in ihren Fachverbänden an Meisterschaften beteiligen, entsprachen die sportlichen Leistungen den Erwartungen.

Der Kassenbericht von Johanna Jansen fiel auch erfreulich aus. Der Kassenbestand verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr leicht. Trotzdem sah die Kassiererin keinen Anlass, die Zukunft sorgenfrei anzugehen. Die Nutzungsgebühren für die Turnhalle steigen im neuen Jahr sehr stark an. Es müsse sich zeigen, ob der Verein diese Lasten auf Dauer stemmen kann.

Sparsames Wirtschaften sei nach den Worten der Kassiererin daher weiter dringend von Nöten. Der Vorstand wolle deshalb in nächster Zeit mit den Abteilungen klären, ob auf Übungsstunden verzichtet werden könne.

Nach der Entlastung für die Kassiererin und den geschäftsführenden Vorstand kam noch einmal das leidige Thema Entwicklung der Vereinshalle zur Sprache. Der bis dahin ruhige Versammlungsverlauf schlug jetzt um. In lebhaften Debattenbeiträgen legten Karl-Josef Theißen als Vertreter des Vereins im Vorstand des für die Vereinshalle zuständigen Zeltverbundes, Rainer Mertens für den Vorstand des Vereins und zahlreiche Mitglieder ihre Standpunkte zur Sache dar. Trotz vieler Wortmeldungen blieb für die meisten Mitglieder im Dunkeln, worum genau es bei den gravierenden Problemen im Zeltverbund geht. Für die Mitglieder forderte Walter Peters darüber genaue Aufklärung. Nur so könne man in einer späteren Versammlung eine Entscheidung in dieser Sache treffen.

Es gab in der Folge mehrere Versuche, zu einer für alle tragbaren Beschlussformel zu kommen. Schließlich einigten sich die Mitglieder darauf, sich mit den Verantwortlichen beim Zeltverbund unter der Moderation des Ehrenamtsbeauftragten der Städteregion an einen Tisch zu setzen.

In den nachfolgenden Teilwahlen zum Vorstand gelang es nach langer Zeit wieder, die vakanten Aufgaben wenigstens teilweise mit Verantwortlichen zu besetzen: Bernhard Dickmann gehört als Beisitzer jetzt zum geschäftsführenden Vorstand. Helmut Breuer kümmert sich demnächst um die Organisation des Hahnenköppens. Mit Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im Verein schloss die Mitgliederversammlung.

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